Aurora Australis

Polarlichter des Südens

Die Aurora Australis – Südlichter über der Antarktis

Die Aurora Australis, die Südlichter der Erde, gehören zu den seltensten und zugleich faszinierendsten Naturphänomenen unseres Planeten. Sie entstehen in den höchsten Schichten der Atmosphäre über den Polarregionen der Südhalbkugel und sind vor allem über der Antarktis sichtbar – dort, wo Dunkelheit, klare Luft und völlige Abgeschiedenheit zusammentreffen.

Geografisch liegt das Hauptbeobachtungsgebiet der Südlichter innerhalb und nahe des Antarktischen Polarkreises bei 66° 33′ südlicher Breite. In diesen Regionen kehren in den späten Sommer- und Frühherbstmonaten die Nächte zurück, während das Eis noch gut befahrbar ist. Diese besondere Kombination macht die Antarktis zu einem der weltweit besten Orte für die Beobachtung der Aurora Australis.

Die Südlichter entstehen durch Wechselwirkungen zwischen dem Sonnenwind und dem Magnetfeld der Erde. Geladene Teilchen aus der Sonne werden entlang der Magnetfeldlinien in Richtung der Pole gelenkt und treffen dort in der oberen Atmosphäre auf Sauerstoff- und Stickstoffmoleküle. Dabei entstehen Lichtemissionen, die je nach Höhe und Gaszusammensetzung in Grün, Rot, Violett oder Blau erscheinen. Die Aurora ist kein statisches Phänomen, sondern verändert ständig Form, Intensität und Ausdehnung.

Besonders eindrucksvoll ist die Beobachtung der Südlichter in der Antarktis aufgrund der außergewöhnlichen Bedingungen. Es gibt keinerlei Lichtverschmutzung, die Luft ist extrem sauber, und der Himmel öffnet sich mit einer Klarheit, wie sie in bewohnten Regionen der Erde kaum mehr existiert. Neben den Polarlichtern wird auch der südliche Sternenhimmel sichtbar, inklusive der Milchstraße in außergewöhnlicher Tiefe und markanter Sternbilder wie dem Südlichen Kreuz.

Eine Reise zu den Südlichtern der Antarktis ist kein klassisches Naturerlebnis, sondern eine bewusste Entscheidung für Geduld, Beobachtung und Verständnis. Die Aurora Australis lässt sich nicht planen oder garantieren. Sie zeigt sich, wenn Sonnenaktivität, Wetter und Dunkelheit zusammenspielen. Gerade diese Unvorhersehbarkeit macht sie zu einem authentischen Naturereignis, fernab jeder Inszenierung.

Schiffsexpeditionen in den Antarktischen Polarkreis bieten die besten Voraussetzungen, um dieses Phänomen zu erleben. Sie führen durch entlegene Eisregionen, vorbei an Packeis, Eisbergen und Gletschern, und eröffnen zugleich den Zugang zu einem der dunkelsten Himmel der Erde. Begleitet von erfahrenen Expeditions- und Wissenschaftsteams gewinnen Reisende nicht nur eindrucksvolle Bilder, sondern ein vertieftes Verständnis für die physikalischen und astronomischen Zusammenhänge hinter den Südlichtern.

Die Aurora Australis steht exemplarisch für das, was die Antarktis ausmacht: Ursprünglichkeit, wissenschaftliche Bedeutung und eine Dimension von Natur, die sich nur jenen erschließt, die bereit sind, sich auf diese besondere Welt einzulassen.

ab
9.950 €

Aurora Australis – Polarlichter unter dem Südpolarkreis | MS Ortelius

12 Tage (11 Nächte) Antarktis-Expedition: Entdeckung des tiefen Südens über den Polarkreis hinaus
zur Reise
ab
10.980 €
10.102 €

Auf der Route legendärer Entdecker | Aurora Australis

13-tägige Expedition zu wichtigen Orten der Antarktis-Pioniergeschichte mit Historiker an Bord + Trekking & Kajaking inklusive
zur Reise
ab
13.550 €

Antarktis – Elephant Island – Weddellmeer – Südpolarkreis | Aurora Australis!

15 Tage / 14 Nächte Antarktis-Expedition mit Elephant Island, Weddellmeer, Antarktischer Halbinsel, Port Charcot, Crystal Sound und Yalour Islands
zur Reise

Die häufigsten Fragen und Antworten zu Aurora Australis, den Polarlichtern des Südens

Was ist die Aurora Australis bzw. die “Südlichter”?

Die Aurora Australis ist das Polarlicht der südlichen Hemisphäre, das durch Wechselwirkungen zwischen dem Sonnenwind und dem Magnetfeld der Erde entsteht. Dabei regen elektrisch geladene Teilchen in der oberen Atmosphäre Sauerstoff- und Stickstoffmoleküle an, was zu tanzenden Lichtbändern in verschiedenen Farben führt

Wo und wann kann man die Südlichter am besten beobachten?

In der Antarktis oberhalb des südlichen Polarkreises sind die Bedingungen am besten – besonders Mitte/Ende März bis Anfang April, wenn es dunkel genug ist und das Meer noch schiffbar ist. Die Abgeschiedenheit, klare Luft und völlige Dunkelheit bieten optimale Sichtbedingungen.

Kann die Sichtung der Aurora Australis garantiert werden?

Nein. Die Aurora Australis ist ein natürliches, unvorhersehbares Phänomen. Sie hängt von Sonnenaktivität, Wetter und Dunkelheit ab – und lässt sich daher nicht hundertprozentig planen oder garantieren. Genau diese Unvorhersehbarkeit macht das Erlebnis besonders authentisch.

Warum sind die Reisen zu den Südlichtern so exklusiv und schnell ausgebucht?

Die Saison für Polarlichter in der Antarktis ist kurz und begrenzt auf wenige Wochen, und inventia setzt auf kleine Expeditionsschiffe, die nur eine begrenzte Anzahl an Gästen aufnehmen. Dadurch sind die Plätze sehr begehrt.

Was erlebt man tagsüber auf einer Südlicht-Reise?

Neben den Südlichtern bieten die Expeditionen intensive Tier- und Naturerlebnisse mit Begegnungen von Walen, Pinguinen, Robben und Seevögeln sowie Zodiac-Touren, Anlandungen, Kajakfahrten und historischen Entdeckerstätten

Wie unterscheiden sich die Südlichter von den Nordlichtern?

Sowohl Aurora Australis (Südlichter) als auch Aurora Borealis (Nordlichter) entstehen durch den gleichen physikalischen Prozess. Unterschiede liegen vor allem im geografischen Beobachtungsgebiet und der Zugänglichkeit: Die Südlichter sind deutlich seltener und schwerer zugänglich als die Nordlichter, da sie am besten über der Antarktis sichtbar sind.

Bekommt man auf der Reise fachkundige Begleitung?

Ja. Die Schiffs- und Expeditionsreisen werden begleitet von erfahrenen Expeditionsteams, die physikalische, astronomische und naturkundliche Hintergründe vermitteln – so wird die Aurora nicht nur gesehen, sondern auch verstanden. In 2025 wurde die Reise sogar von einem renommierten Astronomen begleitet.

Wie sind die Lichtverhältnisse in der Antarktis bei einer Aurora-Reise?

In den entlegenen antarktischen Regionen gibt es kaum Lichtverschmutzung, extrem klare Luft und lange, dunkle Nächte – ideale Voraussetzungen, um die Südlichter und einen beeindruckenden Sternenhimmel zu erleben.

Wie lange dauern solche Expeditionen zu den Südlichtern?

Die angebotenen Reisen variieren, liegen aber typischerweise zwischen 13 und 15 Tagen/ Nächten, je nach Route und inkludierten Aktivitäten.

Wie sollte ich mich auf eine Reise zu den Südlichtern vorbereiten?

Da es zu polaren Bedingungen kommt, sollten Reisende Polarkleidung, robuste Outdoor-Ausrüstung und eine gewisse Offenheit für wechselnde Wetterbedingungen mitbringen. Zusätzlich empfiehlt sich eine frühzeitige Buchung, da diese Reisen schnell ausgebucht sind.

Wenn Sie Ihre Reise bei inventia buchen, erhalten Sie vorab viele nützliche Information inkl. einer Packliste.

Bleiben wir in Kontakt?