Zwei Camps, achtzehn Kilometer Regenwald dazwischen

ab/bis Libreville

12 Tage (11 Nächte)

max. 8 Gäste
12 Tage / 11 Nächte | ab/bis Libreville | Sette Cama Eco Camp und Loango Savannah Camp, Loango-Nationalpark, Gabun | maximal 8 Gäste | englischsprachige Guides
Der Loango-Nationalpark an Gabuns Atlantikküste hat zwei Gesichter. Im Süden liegt Sette Cama zwischen der Ndogo-Lagune und einer unbewohnten Küste, an der Waldelefanten den Strand entlangziehen und Flusspferde durch die Brandung laufen. Im Norden öffnet sich der Wald zu Grasland, Küstenwald und der Iguela-Lagune, und im Regenwald dahinter lebt eine Gorillagruppe, die ein Forschungsteam des Max-Planck-Instituts begleitet. Diese Route führt an einem einzigen Tag vom Süden in den Norden des Parks, zu Fuß über den Sounga Trail und per Boot den Akaka hinab.
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Eine Woche lang sind die vier Meru-Zelte des Sette Cama Eco Camp Ihr Stützpunkt. Sie lesen Fährten im Regenwald, stellen Kamerafallen auf, paddeln im Kajak in die Mangroven, fahren nachts mit dem Boot hinaus und warten im Morgengrauen an den Küstenlagunen auf die surfenden Flusspferde. Die Gorillas und Schimpansen dieser Wälder sind unhabituiert; hier lernen Sie, ihre Zeichen zu deuten.
Dann kommt der Tag, um den sich diese Reise dreht: der Sounga Trail. Ein schmaler Pfad führt nach Norden durch Regenwald, wie ihn Gabun kaum wilder hat. Träger schultern das Gepäck, das Picknick wird auf halber Strecke unter dem Blätterdach ausgepackt, und den Waldelefanten begegnen Sie auf diesem Weg meist mindestens einmal. Am Endpunkt wartet das Boot: den Akaka hinab, durch die Sümpfe, bis sich der Fluss in die Iguela-Lagune öffnet.
Die letzten drei Nächte verbringen Sie im Loango Savannah Camp am Rand der weiten Grasländer, acht geräumige Zelte, Restaurant und Bar mit Blick auf die Lagune. Von hier aus geht es per Fahrzeug in die Savanne oder per Boot über die Iguela-Lagune, und an einem Morgen bringt Sie das Boot zum Yatouga-Habituierungsprojekt, wo Sie den Vormittag bei einer Gruppe Westlicher Flachlandgorillas verbringen.
Was uns an dieser Route überzeugt: Sie zeigt zwei Arten der Begegnung mit Menschenaffen, und beide so, wie sie sind. Im Süden entscheidet der Wald, was Sie sehen: Sie folgen Spuren, Ihre Kamerafallen liefern die Bilder, und das Camp arbeitet den Menschenaffen-Forschern zu. Im Norden stehen Sie einer Gruppe gegenüber, die wissenschaftlich begleitet wird, mit einer klaren Grenze von vier Besuchern am Tag. Dazwischen liegt ein Weg, den man sich zu Fuß verdient.
Wer diese Route bucht, sollte gut zu Fuß sein. Die Regenwaldwanderungen in Sette Cama führen über acht bis zwölf Kilometer, der Trail-Tag über 18, den Tagesrucksack tragen Sie selbst, und für Trail und Gorilla-Trekking gilt ein Mindestalter von 15 Jahren. Wer das mitbringt, erlebt beide Enden des Parks: die Lagunenküste von Sette Cama und die Savanne mit den Gorillas im Norden.
Für die Tage vor oder nach Ihrer Gorilla-Safari in Gabun lohnt Libreville einen eigenen Aufenthalt. Im Akanda-Nationalpark führt der Ornithologe François Boussamba per Boot durch die Mangroven der Baie de la Mondah, wo Rötelpelikane, Schreiseeadler und Heilige Ibisse zu Hause sind, mit Lunch in einem Restaurant am Strand. Beim Stadtrundgang stehen die geschnitzten Holzsäulen der St.-Michael-Kirche von Nkembo auf dem Programm, dazu das Nationalmuseum der Künste, Riten und Traditionen und eine Verkostung bei Les Chocolats Gabonais de Julie. Sprechen Sie uns gerne an, wir stellen Ihr individuelles Vor- oder Nachprogramm zusammen.
Stephanie Gräf
Inhaberin & Gründerin
Seit 2002 berate ich persönlich zu außergewöhnlichen Expeditions- und Privatreisen, kleinen Schiffen und Reisen in abgelegene Regionen der Welt.
Gerne besprechen wir Ihre Reise persönlich.
Kontaktieren Sie mich doch einfach jetzt gleich unter Tel: +49 201 85890960 oder E-Mail welcome@inventia.de.
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Gut zu wissen
Einreisebestimmungen: Für deutsche Staatsangehörige ist ein gültiger Reisepass erforderlich, dazu ein Visum für Gabun, dessen Beschaffung der Veranstalter vor Ort gegen Aufpreis für Sie übernimmt; planen Sie dafür mindestens 30 Tage vor Abreise ein. Eine Gelbfieberimpfung ist vorgeschrieben und wird bei Ankunft kontrolliert. Aktuelle Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts finden Sie für Gabun. Für andere Nationalitäten können Regelungen abweichen. Sprechen Sie uns an.
Klima und Kleidung: Am Äquator wechseln sich zwei Regen- und zwei Trockenzeiten ab: Die lange Trockenzeit dauert von Mai bis September, eine kurze fällt um den Jahreswechsel. Tagsüber sind es meist 18 bis 29 Grad, in der Regenzeit auch 32. In die Tasche gehören dünne Kleidung in gedeckten Farben, Regenjacke und regendichte Überhose, warme Lagen für Morgen und Abend sowie Schuhe, die lange Wege und das Waten durch Wasser aushalten; Fernglas und Kamera gehören auf dieser Reise dazu. Für den Trail-Tag brauchen Sie einen Tagesrucksack, das Hauptgepäck reist in weichen Taschen mit Tragegurten, damit die Träger es schultern können.
Reiseart und Komfort: Sie wohnen eine Nacht im Park Inn by Radisson in Libreville, danach in zwei Camps. Sieben Nächte in einem der vier Meru-Zelte von Sette Cama, jedes mit eigenem Bad und Klimaanlage, Strom vom Generator, Mobilfunk und WLAN zeitweise, Satellitentelefon für Notfälle. Drei Nächte im Loango Savannah Camp mit acht Zelten, eigenem Bad mit Warmwasser, Klimaanlage, Restaurant und Bar über der Lagune, WLAN und Wäscheservice. Das Programm ist geführt und folgt in Sette Cama keinem festen Plan, sondern dem, was Wald, Küste und Lagune an diesem Tag zulassen; erkundet wird zu Fuß, im Kajak, per Boot und per Fahrzeug.
Geld und Trinkgeld: Landeswährung ist der CFA-Franc (XAF). Bezahlt wird bar; Kreditkarten nehmen nur größere Häuser in Libreville, und auch dort sollten Sie Bargeld dabeihaben. Trinkgeld geben Sie in jedem Camp einmal am Ende Ihres Aufenthalts, in Euro oder US-Dollar mit kleinen, sauberen Scheinen. Als Richtwert nennt der Anbieter 15 bis 20 Euro pro Person und Tag für den Guide und 10 bis 15 Euro für das Camp-Team. Für das Gorilla-Trekking kommen 25 bis 30 Euro pro Person und Trek hinzu; der leitende Guide teilt sie mit Rangern, Trackern und dem Forschungsteam.
HIGHLIGHTS
- Achtzehn Kilometer zu Fuß durch Loango – Der Sounga Trail führt von Camp zu Camp durch den Regenwald, mit Trägern für das Gepäck und einem Picknick auf halber Strecke.
- Die habituierte Gruppe von Yatouga – Ein Vormittag bei Westlichen Flachlandgorillas, die Forscher des Max-Planck-Instituts an die Gegenwart von Menschen gewöhnen, vier Besucher am Tag.
- Den Akaka hinab – Drei Stunden im Boot durch die Akaka-Sümpfe, die sich zum Ende der Trockenzeit mit Waldelefanten, Rotbüffeln und Tausenden Wasservögeln füllen.
- Warten im ersten Licht – An den Küstenlagunen nördlich des Camps kommen die Flusspferde von Loango bei Sonnenaufgang durch die Wellen zurück an Land.
- Elefanten im Sand – Ein kurzer Pfad vom Camp, und Sie stehen an einem Strand, der Waldelefanten, Rotbüffeln und Pinselohrschweinen gehört.
- Fährten und Kamerafallen – Die Gorillas und Schimpansen um Sette Cama sind unhabituiert: Sie deuten ihre Zeichen, und die Bilder Ihrer Kamerafallen gehen an die Forschung.
- Eine Nacht am Point Milongo – Unter den Milkwood-Bäumen der Landspitze brennt das Feuer am Strand, und zwischen August und Oktober lohnt der Blick aufs Meer: Buckelwale.
- Savanne und Iguela-Lagune – Im Norden des Parks wechseln Pirschfahrten durch offenes Grasland mit Bootsfahrten über die Lagune und Wegen an den Atlantikstrand.
Route

Reiseverlauf
Tag 1 | Ankunft in Libreville
Schon in der Ankunftshalle des Flughafens Libreville nimmt Sie ein Ansprechpartner in Empfang, begleitet Sie an den Visa-Schalter, hilft bei den Formalitäten und bringt Sie ins Hotel.
Rund 48 Kilometer Küste, Strände und Restaurants am Meer: Libreville im Nordwesten des Landes ist eine Stadt am Wasser, und ein Drittel aller Gabuner lebt hier. Bleibt am Nachmittag Zeit, ist der Strand vor dem Hotel der richtige Ort, um anzukommen.
Die erste Nacht gehört dem Park Inn by Radisson Libreville: Das Haus steht am Ufer der Stadt, die Zimmer schauen auf den Ozean oder auf Libreville, und morgens steht das Frühstück bereit.
Tag 2 | Mit dem Charter nach Gamba, mit dem Boot ins Camp
Früh am Morgen geht es zurück zum Flughafen, der Charterflug nach Gamba startet donnerstags. Nach der Landung sind es 15 Minuten mit dem Wagen bis ans Ufer der Ndogo-Lagune. Die Ndogo-Lagune ist breit wie ein See; eine Stunde lang zieht das Boot zwischen Waldinseln hindurch, bis am Südufer das Camp in Sicht kommt: vier Zelte auf einer Lichtung, dahinter der Wald. Das Mittagessen wartet schon.
Am Nachmittag die erste Bootsfahrt: hinaus zum Ästuar und in die Mangroven, dorthin, wo die Lagune in den Atlantik mündet, an einer der letzten ungestörten Mündungen Afrikas. Reiher und Eisvögel sitzen am Ufer, und wenn es gut läuft, taucht das erste Flusspferd auf.
Zum ersten Sundowner geht es an den Strand vor dem Camp; das Abendessen wartet danach im Essbereich.
Tag 3 | Kamerafallen im Regenwald, Hornvögel über der Lagune
Das Boot bringt Sie noch vor der Hitze zum Einstieg der ersten Regenwaldwanderung, drei bis fünf Stunden zu Fuß: Fährten deuten, Fraßspuren erkennen, den Rufen im Blätterdach lauschen. Gemeinsam mit dem Guide stellen Sie die ersten Kamerafallen auf; was sie in dieser Woche aufzeichnen, fließt in die wissenschaftliche Erfassung der Tierwelt von Sette Cama ein. Tee gibt es unterwegs im Wald.
Nach Mittagessen und Siesta führt die Bootsfahrt in die hinteren Buchten der Lagune, wo Riesenturakos hoch in den Uferkronen sitzen und Palmgeier darüber ihre Runden ziehen. Wenn die Sonne über der Lagune sinkt, beginnt der Einflug: Hunderte Schwarzhelm-Hornvögel und Graupapageien steuern ihre Schlafbäume auf den Lagunen-Inseln an, und das Boot liegt mittendrin.
Zurück im Camp zeigt Ihnen der Guide die Aufzuchtstation für Meeresschildkröten und erklärt, wie die Gelege dieser Küste gesichert werden. Dann ist das Abendessen fertig.
Tag 4 | Im Kajak zu den Mangroven, zu Fuß zum Point Milongo
Der Vormittag gehört dem Kajak: drei bis fünf Stunden ohne Motor, dicht am Ufer, wo sich die Afrikanische Binsenralle zeigt und die Rufe des Waldes über das Wasser tragen, manchmal bis hin zu den fernen Rufen der Menschenaffen.
In der Siesta packen Sie das Nötigste für eine Nacht draußen. Eine halbe Stunde Boot bis zur Ästuarmündung, dann anderthalb Stunden am Strand entlang zum Point Milongo, mit der Aussicht auf eine Sitatunga oder einen Waldelefanten am Wassersaum.
Das Nachtlager liegt auf der Landspitze unter Milkwood-Bäumen, mit freier Sicht nach Norden über die Küste. Der Rest des Tages gehört dem Atlantik und der Hängematte; zwischen August und Oktober lohnt dabei der Blick aufs Meer, denn dann ziehen Buckelwale an der Küste entlang. Nach dem Abendessen am Feuer schlafen Sie im kleinen Zeltlager unter den Bäumen.
Tag 5 | Die surfenden Flusspferde
Um 5:30 Uhr geht es los, eine Stunde nach Norden die Küste hinauf, im ersten Licht. An den Küstenlagunen heißt es warten, bis die Flusspferde von ihren nächtlichen Weidegründen zurückkommen und dabei durch die Atlantikbrandung laufen. In der Trockenzeit, bis in den September, sind zur selben Stunde Pinselohrschweine auf Krabbenjagd am Spülsaum unterwegs. Tee gibt es in den Hängematten zwischen den Palmen.
Zwei Stunden führt der Rückweg durch den Regenwald, Ihr Guide hört auf Primatenrufe und deutet Fährten, bis an der Lagune das Boot wartet. Mittagessen im Camp.
Der Nachmittag gehört den Ebenen südlich von Sette Cama: Pirschfahrt durch offenes Grasland, ein Bad im Atlantik, und zum Sundowner zählt der Guide, welche Vögel und Säugetiere des Küstenstreifens sich zeigen.
Tag 6 | Zwölf Kilometer Regenwald, nachts über die Lagune
Die längste Waldwanderung der Woche: zwölf Kilometer, drei bis vier Stunden. Der Guide liest jede Spur daraufhin, ob Gorillas oder Schimpansen hier durchgezogen sind; beide sind in diesen Wäldern unhabituiert. Bei der Rainforest Immersion hängen die Hängematten zwischen den Stämmen, und für eine Weile hat der Wald das Wort.
Am Nachmittag liegt die Sounga Bay auf dem Programm; passt der Wasserstand, holen Sie dort die Kajaks für eine Runde durch die Salzmarsch vom Boot. Zum Sundowner brennt das Feuer an der Ästuarmündung.
Zurück geht es im Dunkeln, und die Fahrt wird zur nächtlichen Bootspirsch: Stumpfkrokodile am Ufer, vielleicht ein Afrikanisches Hirschferkel oder eine Bindenfischeule auf dem Ansitz, und Waldelefanten, die sich im Dunkeln näher ans Wasser trauen. Spät gibt es Abendessen.
Tag 7 | Nistspuren im Sand, Heilpflanzen auf der Plantage
Im ersten Licht laufen Sie den Strand ab und lesen den Sand: Wo hat in der Nacht eine Meeresschildkröte ihr Gelege vergraben? Nirgends auf der Welt kommen mehr Lederschildkröten zum Nisten an Land als in Gabun, und was die Patrouille findet, bringt die Aufzuchtstation in Sicherheit. Danach wird im Küstenwald der Picknick-Brunch ausgepackt, und der Ozean ist nah genug für ein Bad.
Der Nachmittag führt auf eine Plantage in der Nachbarschaft: Welche Pflanzen heilen, wie mühsam der Anbau für den eigenen Tisch ist, und was es bedeutet, Felder zu bestellen, durch die Wildtiere ziehen.
Zum Sundowner liegt das Boot auf dem Wasser, und danach beginnt die Nachtpirsch, per Boot über die dunkle Lagune oder zu Fuß in den Wald, dorthin, wo sich die nachtaktiven Bewohner von Sette Cama zeigen.
Tag 8 | Kamerafallen auslesen, Ethnobotanik auf den Inseln
Zum Abschluss der Woche geht es noch einmal ins Revier der Primaten, rund zehn Kilometer in etwa drei Stunden. Unterwegs holen Sie Ihre Kamerafallen wieder ab, im Wald wartet die Hängematte für eine Teepause, und zurück zum Camp paddeln Sie im Kajak.
In der Siesta laufen die Aufnahmen: Welche Tiere haben die Kameras in dieser Woche festgehalten, während Sie längst weitergegangen waren? Dann setzt das Boot Sie auf den Lagunen-Inseln ab, wo der Guide auf der ethnobotanischen Wanderung erklärt, wozu der Wald Apotheke, Werkstatt und Ort der Bwiti-Zeremonien ist. In den Mangroven gehen nicht selten Halsbandmangaben auf Krabbenjagd.
Der Sundowner an der Vogelinsel ist der letzte an der Ndogo-Lagune. Beim Abendessen geht es um das Menschenaffen-Forschungsprojekt, an dem das Camp mitarbeitet, um Ihre Kamerafallen-Bilder und um den morgigen Tag: Die Tasche wird so gepackt, dass die Träger sie schultern können.
Tag 9 | Der Sounga Trail: zu Fuß und per Boot in den Norden
Früher Aufbruch. Eine halbe Stunde bringt Sie das Boot über die Ndogo-Lagune zur Sounga Bay; unterwegs zeigen sich Eisvögel in mehreren Arten und Halsbandmangaben zwischen den Mangrovenwurzeln. Im kleinen Dorf Sounga beginnt der Pfad nach Norden.
Rund 18 Kilometer in fünf bis sechs Stunden, auf einem schmalen Pfad, tiefer und tiefer in den Regenwald: Waldducker, Vögel, Primaten und, wenn es gut läuft, Zeichen und Rufe von Menschenaffen. Das Gebiet ist beliebt bei Waldelefanten, meist begegnen Sie ihnen mindestens einmal. Das Hauptgepäck schultern die Träger, Sie tragen nur Ihren Tagesrucksack. Auf halber Strecke Picknick unter dem Blätterdach; hier verabschiedet sich das Team von Sette Cama, das Team des Loango Savannah Camp übernimmt.
Am Endpunkt Inyoungou liegt das Boot bereit: drei bis dreieinhalb Stunden den Akaka hinab, durch das weite Feuchtgebiet der Akaka-Sümpfe. Zum Ende der Trockenzeit, bis in den September hinein, sammeln sich hier Waldelefanten und Rotbüffel, dazu Tausende Wasservögel, von Reihern und Störchen über Blatthühnchen und Pelikane bis zur Hartlaubente. In der letzten Stunde der Fahrt öffnet sich der Fluss zur Iguela-Lagune, und am späten Nachmittag legen Sie am Loango Savannah Camp an, rechtzeitig zum Sonnenuntergang.
Tag 10 | Gorilla-Trekking bei Yatouga
Frühstück um 6:30 Uhr, um 7:30 Uhr legt das Boot ab: 45 Minuten zum Yatouga-Habituierungsprojekt. Den Vormittag verbringen Sie bei einer Gruppe Westlicher Flachlandgorillas, die ein Forschungsteam des Max-Planck-Instituts begleitet; die Hinweise für den Ablauf des Tages erhalten Sie vorab. Um 13 Uhr Picknick aus dem Lunchpaket.
Das Trekking ist auf vier Teilnehmende pro Tag begrenzt, das Mindestalter liegt bei 15 Jahren, ab 65 Jahren ist ein ärztliches Attest nötig, und der Platz wird vorab reserviert.
Der Nachmittag gehört dem Camp, seinem Restaurant und der Bar mit Blick über die Iguela-Lagune.
Tag 11 | Savanne, Küstenwald und Iguela-Lagune
Am Morgen rollt der Wagen hinaus ins offene Grasland, wo Waldelefanten und Rotbüffel äsen. Nach dem Mittagessen legt das Boot ab: über die Iguela-Lagune und ihre Wasserwege, zu den Tieren dieses Parkteils, Flusspferde und eine außergewöhnliche Vogelwelt eingeschlossen.
Wohin die Fahrten genau führen, entscheiden Guide, Wetter und Wildbewegung; auch der Küstenwald und die Atlantikstrände des Nordens liegen in Reichweite, zu Fuß oder per Wagen. Von Lagune und Wald bis Savanne und Küste zeigt jede Ausfahrt eine andere Seite dieser Wildnis.
Tag 12 | Über Port-Gentil nach Libreville
Beim Frühstück ein letzter Blick über die Iguela-Lagune, an deren Ufern sich morgens Waldelefanten zeigen können, dann Abschied vom Loango Savannah Camp. Der Transfer nach Port-Gentil dauert rund drei Stunden, von dort bringt Sie ein Linienflug nach Libreville. Am Flughafen werden Sie erwartet und zur Abflughalle für Ihren internationalen Heimflug begleitet. Fliegt Ihre Maschine erst am nächsten Tag, buchen wir Ihnen gegen Aufpreis eine weitere Nacht in Libreville dazu.
Hier übernachten Sie
Sette Cama Eco Camp · sieben Nächte in vier Zelten
Lage
Das Camp steht dort, wo der Loango-Nationalpark zu Ende geht: auf einer Lichtung im Küstenwald am Südrand des Parks, die Ndogo-Lagune vor der Tür, den Atlantik einen kurzen Fußweg entfernt. Wer den unbewohnten Strand morgens abgeht, findet die Spuren von Waldelefanten und Sitatungas im Sand; eine halbe Bootsstunde weiter mündet die Lagune an einer der letzten ungestörten Flussmündungen Afrikas ins Meer.
Zelte
Vier Meru-Zelte auf Holzdecks, jedes mit zwei Einzelbetten, eigenem Bad aus lokalem Hartholz und Klimaanlage. Der Komfort bleibt bewusst in dem Rahmen, den ein abgelegenes Öko-Camp tragen kann.
Hauptbereich und Küche
Essbereich, Lounge, Bar und Deck liegen mitten im Küstenwald. Gekocht wird ein Set-Menü mit frisch gefangenem Fisch aus der Region, lokale Getränke sind inklusive.
Gut zu wissen im Camp
Strom liefert ein Generator, Mobilfunk und WLAN funktionieren zeitweise, für Notfälle gibt es ein Satellitentelefon. Das Camp ist auf sechs bis acht Gäste ausgelegt; auf dieser Reise gilt wegen Sounga Trail und Gorilla-Trekking ein Mindestalter von 15 Jahren.
Loango Savannah Camp · drei Nächte am Rand der Savanne
Lage
Am Rand der weiten Grasländer im Norden des Loango-Nationalparks, mit Blick auf die ruhige Iguela-Lagune; die Landepiste von Iguela liegt 20 Fahrminuten entfernt. Rund um das Camp wechseln offene Savanne, Küstenwald, Lagunen, Flüsse und wilde Atlantikstrände auf engem Raum.
Zelte
Acht geräumige Zelte, wahlweise mit einem Kingsize-Bett oder zwei Einzelbetten, jedes mit eigenem Bad, Warmwasser und Klimaanlage.
Hauptbereich und Küche
Restaurant und Bar mit Blick über die Lagune. Alle Mahlzeiten, Wasser, Softdrinks, Bier sowie Hausweine und Hausspirituosen sind inklusive, ein Wäscheservice ist vorhanden.
Gut zu wissen im Camp
Strom vom Generator, WLAN und Mobilfunk. Check-in ab 13 Uhr, Check-out bis 11 Uhr. Das Camp nimmt bis zu 16 Gäste auf; für die Teilnahme an dieser Reise gilt das Mindestalter von 15 Jahren.
Park Inn by Radisson Libreville · die erste Nacht
Die Nacht vor dem Charter verbringen Sie am Ufer von Libreville: Das Park Inn by Radisson steht direkt am Wasser, die Zimmer schauen auf den Ozean oder die Stadt. 140 Zimmer und Suiten, kostenloses Highspeed-WLAN; Ihr Standard Room hat ein Doppelbett oder zwei Einzelbetten und eine Kaffee- und Teestation, ein Bügeleisen gibt es auf Anfrage. Das Frühstück ist eingeplant, bevor es früh zum Flughafen geht.
Ihr Programm im Detail
Regenwaldwanderungen (inklusive)
Der Wald von Sette Cama gibt seine Bewohner nur dem preis, der früh aufsteht: In den ersten Stunden nach Sonnenaufgang sind die Primaten am lautesten. Das Boot setzt Sie am Einstieg ab, und je nachdem, was die Spurenlage hergibt, sind Sie acht bis zwölf Kilometer unterwegs, drei bis fünf Stunden lang. Gesucht wird, was Westliche Flachlandgorillas und Schimpansen hinterlassen, Nester, Fraßspuren, Fährten, dazu Fährten von Pinselohrschweinen und Waldelefanten, seltene Ducker und die Affen des Kronendachs. Pausen zum Spurenlesen und ein Tee unter dem Blätterdach gehören dazu.
Zwei Elemente machen diese Wanderungen besonders. Die Rainforest Immersion: Hängematten werden zwischen die Stämme gespannt, und eine Weile lang hört die Gruppe dem Wald nur zu. Und die Kamerafallen: Die Geräte, die Sie zu Beginn der Woche selbst platzieren, holen Sie am Ende wieder ab; ihre Bilder gehen in die wissenschaftliche Dokumentation der Tierwelt von Sette Cama ein.
Küstenwanderungen (inklusive)
Ein kurzer Pfad vom Camp, und der Wald ist zu Ende: Vor Ihnen liegt ein Strand, den Waldelefanten, Rotbüffel und Pinselohrschweine als Weide und Spielplatz nutzen. Sie gehen an der Wasserlinie entlang, das Fernglas auf die Untiefen gerichtet, denn dort tauchen die surfenden Flusspferde auf, und je nach Jahreszeit schieben sich nachts die Meeresschildkröten über den Sand. Nach den Wäldern wirkt die Küste wie eine andere Welt: Brandung, Wind und ein Himmel ohne Grenzen.
Bootstouren auf der Ndogo-Lagune (inklusive)
50.000 Hektar misst die Ndogo-Lagune, ein Labyrinth aus Mangroven, Inseln und stillen Buchten, in dem das Boot das wichtigste Verkehrsmittel ist. Mit etwas Glück zeigen sich vom Wasser aus Riesenturakos, Palmgeier und mehrere Eisvogelarten, dazu die Flusspferde, die fest in der Lagune leben, und Primaten am Ufer. In der Regenzeit werden die Waldelefanten am Wasser kühner; dann kann es sein, dass ein Bulle das Ästuar durchschwimmt und nur Stirn und Rüsselspitze aus dem Wasser ragen. Und wenn der Tag zu Ende geht, wartet das Boot vor den Lagunen-Inseln auf den Einflug der Schwarzhelm-Hornvögel und Graupapageien.
Kajak auf Lagune und Salzmarsch (inklusive)
Das Paddel macht kein Geräusch. Im Kajak kommen Sie ganz nah an die Afrikanische Binsenralle heran, die sich in den Wurzeln der Mangroven versteckt, und an die Riesenturakos in den Uferbäumen. Über die glatte Wasserfläche tragen die Stimmen des Waldes weiter als an Land, bis hin zu den entfernten Rufen der Menschenaffen. Steht in der Regenzeit die Salzmarsch unter Wasser, paddeln Sie zwischen Störchen, Reihern und Eisvögeln durch Kanäle, die es in der Trockenzeit nicht gibt.
Nächtliche Bootspirsch (inklusive)
Wenn das Lagerfeuer an der Ästuarmündung heruntergebrannt ist oder der Sundowner auf dem Wasser getrunken, beginnt die zweite Schicht: mindestens eine Stunde im Dunkeln über die Lagune. Was am Tag verborgen bleibt, zeigt sich jetzt an den Ufern: Stumpfkrokodile und Zentralafrikanische Panzerkrokodile, das Afrikanische Hirschferkel auf dem Weg zum Wasser, mit etwas Glück eine Binden- oder Marmorfischeule auf ihrem Ansitz. Auch die Waldelefanten kommen nachts näher ans Ufer als bei Tag.
Übernachtung am Point Milongo (inklusive)
Eine Nacht der Woche schlafen Sie außerhalb des Camps, in einem kleinen Zeltlager unter den Milkwood-Bäumen der Landspitze Point Milongo. Der Weg dorthin ist Teil des Erlebnisses: per Boot zur Ästuarmündung, dann anderthalb Stunden zu Fuß am Strand entlang. Oben angekommen, reicht der Blick über die Küstenlinie weit nach Norden; der Nachmittag gehört dem Atlantik und der Hängematte, und zwischen August und Oktober lohnt das Fernglas, weil vor der Küste Buckelwale ziehen. Nach dem Abendessen am Feuer ist die Nacht kurz: Um 5:30 Uhr beginnt von hier aus die Pirsch auf die surfenden Flusspferde.
Schildkröten-Monitoring (inklusive, November bis März)
Kein anderes Land zählt so viele nistende Lederschildkröten wie Gabun. Zwischen November und März gehen vom Camp aus Patrouillen die Küste ab und lesen im Sand, wo in der Nacht ein Weibchen an Land gekommen ist. Gefährdete Gelege werden in die Aufzuchtstation des Camps umgebettet, und ab Januar begleiten Sie die Schlüpflinge auf ihren ersten Metern ins Meer. Junge Meeresschildkröten leben das ganze Jahr über in den Untiefen vor der Küste.
Vogelbeobachtung (inklusive)
Mehr als 395 Vogelarten sind im Loango-Nationalpark nachgewiesen, und viele davon haben hier ihren festen Platz: Nachts rufen Bindenfischeule und Marmorfischeule über der Lagune, der Weißschopfreiher steht reglos an den Wasserläufen, der Loangoweber baut in den Küstensträuchern. Ab September wird es lebhaft, dann treffen Rosenspinte und Rotaugenschwalben zur Brut ein, und die ergiebigsten Wochen des Jahres beginnen. Fester Termin an jedem Abend: der Einflug von Graupapageien und Hornvögeln zu den Lagunen-Inseln.
Ethnobotanische Ausflüge (inklusive)
Der Guide zeigt, an welchen Wurzeln Schimpansen kauen, wenn sie krank sind, welcher Baumsaft auch nass noch Feuer fängt und warum Schimpansen auf die Brettwurzeln bestimmter Bäume trommeln. Es geht um Bäume, die mit Ameisen zusammenleben, um die Wurzeln, denen die Bwiti-Zeremonien Gabuns ihre Wirkung verdanken, und um die Frage, wie man sich unter einem geschlossenen Blätterdach überhaupt zurechtfindet.
Sundowner und Lagerfeuer (inklusive)
Der Ort wechselt jeden Abend: der Strand vor dem Camp, das Feuer an der Ästuarmündung, das Boot vor den Lagunen-Inseln, das offene Grasland südlich von Sette Cama und an den letzten drei Abenden die Bar mit Blick über die Iguela-Lagune. Was bleibt, ist die Stunde, in der der Tag ausklingt und die Nachtstimmen einsetzen.
Sounga Trail von Sette Cama in den Norden (inklusive, ganztägig)
Der Sounga Trail ist ein ganzer Tag in der Wildnis, zu Fuß und per Boot. Morgens geht es über die Ndogo-Lagune ins Dorf Sounga, dann auf dem Pfad nach Norden bis Inyoungou, und von dort im Boot den Akaka hinab bis in die Iguela-Lagune. Das Hauptgepäck reist auf den Schultern der Träger und muss deshalb in weichen Taschen mit Tragegurten gepackt sein; andere Gepäckstücke können die Träger ablehnen, oder es wird eine Leihtasche berechnet. Sie selbst tragen nur Ihren Tagesrucksack. Der Trail ist körperlich fordernd und Teilnehmenden ab 15 Jahren vorbehalten.
Gorilla-Trekking bei Yatouga (inklusive, Tag 10)
Im Norden des Loango-Nationalparks gewöhnt ein Forschungsteam des Max-Planck-Instituts eine Gruppe Westlicher Flachlandgorillas an die Gegenwart von Menschen: das Yatouga-Habituierungsprojekt. Nach 45 Minuten mit dem Boot verbringen Sie den Vormittag bei dieser Gruppe, mittags gibt es Picknick aus dem Lunchpaket. Der Besuch ist nur mit vorheriger Reservierung möglich und auf vier Personen pro Tag begrenzt; Mindestalter 15 Jahre, ab 65 Jahren mit ärztlichem Attest über die körperliche Eignung.
Savannen-Pirschfahrten und Iguela-Lagune (inklusive)
Der Norden Loangos ist offener als der Süden: Hier gibt es Grasland, das ein Fahrzeug befahren kann, und eine Lagune, deren Wasserwege sich per Boot erschließen. Die Ausfahrten wechseln zwischen Wagen, Boot und Fußweg; zu den Tieren dieses Parkteils gehören Waldelefanten, Rotbüffel, Flusspferde und eine außergewöhnliche Vogelwelt, und die Küste mit ihren wilden Atlantikstränden liegt in Reichweite des Camps.
Termine & Preise
Fragen Sie hier Ihre Reise an!
| Zeitraum | Preis pro Person | weitere Informationen |
|---|---|---|
| Termine auf Anfrage | Preis auf Anfrage | 12 Tage / 11 Nächte, Programm laut Reiseverlauf |
Informationen
Inklusivleistungen:
- Meet & Assist bei Ankunft und Abflug am Flughafen Libreville, mit Begleitung am Visa-Schalter
- Transfers zwischen Flughafen und Hotel in Libreville
- Eine Übernachtung im Park Inn by Radisson Libreville (Standard Room) mit Frühstück
- Charterflug von Libreville nach Gamba, Straßen- und Bootstransfer von Gamba ins Camp, rund eine Stunde über die Ndogo-Lagune
- Sieben Nächte im Sette Cama Eco Camp im Meru-Zelt mit eigenem Badezimmer und Klimaanlage, inklusive Parkgebühren und Naturschutzabgabe
- Vollverpflegung in Sette Cama mit Set-Menüs, im Mittelpunkt frischer Fisch aus der Region, dazu lokale Getränke (Bier, Wein, Spirituosen, Softdrinks, Wasser)
- Geführtes Tagesprogramm in Sette Cama mit ortskundigen Guides: Regenwaldwanderungen mit Kamerafallen, Küstenwanderungen, Bootstouren auf der Ndogo-Lagune, Kajakfahrten, nächtliche Bootspirsch, Übernachtung am Point Milongo, ethnobotanische Ausflüge und Vogelbeobachtung
- Sounga Trail: Bootstransfer zur Sounga Bay, geführte Wanderung mit Picknick, Träger für das Hauptgepäck und Bootsfahrt den Akaka hinab zum Loango Savannah Camp
- Drei Nächte im Loango Savannah Camp im Zelt mit eigenem Badezimmer, Warmwasser und Klimaanlage
- Vollverpflegung im Loango Savannah Camp mit Wasser, Softdrinks, Bier, Hausweinen und Hausspirituosen
- Geführte Ausfahrten ab dem Loango Savannah Camp (Pirschfahrten, Bootstouren, Wanderungen) sowie die Parkgebühren
- Gorilla-Trekking beim Yatouga-Habituierungsprojekt mit Bootstransfer und Lunchpaket
- Transfer vom Loango Savannah Camp nach Port-Gentil und Linienflug nach Libreville
- Sundowner und Lagerfeuer laut Reiseverlauf
Nicht inklusive:
- Internationale Flüge nach und von Libreville (auf Wunsch übernehmen wir die Flugplanung)
- Visum für Gabun: Die Beschaffung organisiert der Veranstalter vor Ort gegen Aufpreis, die Visumgebühr zahlen Sie in bar bei Ankunft in Libreville
- Zusatznacht in Libreville bei Heimflug am Folgetag, gegen Aufpreis
- Auslandskrankenversicherung mit Notfall-Evakuierung sowie Reiserücktrittsversicherung
- Premium-Spirituosen in den Camps
- Optionale Ausflüge in und um Libreville gegen Aufpreis
- Trinkgelder und persönliche Ausgaben
Wichtig:
- Wir empfehlen eine Anreise ein bis zwei Tage vor Reisebeginn, um mögliche Flug- oder Gepäckverspätungen auszugleichen.
- Eine Auslands-Reisekrankversicherung mit unlimitierten Leistungen ist obligatorisch und muss nachgewiesen werden.
- Die Reise führt in abgelegene Gebiete ohne Zugang zu hochentwickelten medizinischen Einrichtungen. Personen mit lebensbedrohlichen Erkrankungen oder täglichem medizinischen Behandlungsbedarf können nicht teilnehmen.
- Die Guides sprechen Englisch. Eine deutschsprachige Begleitung ist nicht vorgesehen.
- Diese Reise ist für mobil eingeschränkte Menschen nicht geeignet.
- Eine Gelbfieberimpfung ist für die Einreise nach Gabun vorgeschrieben, muss mindestens zwei Wochen vor Abreise erfolgen und wird bei Ankunft kontrolliert.
- Die Regenwaldwanderungen führen über acht bis zwölf Kilometer in mehreren Stunden; der Sounga Trail über rund 18 Kilometer in fünf bis sechs Stunden auf unebenem Grund. Beides setzt Ausdauer, sicheren Tritt und die Bereitschaft voraus, Bäche und Priele zu durchwaten.
- Das Gorilla-Trekking ist auf vier Teilnehmende pro Tag begrenzt und wird vorab reserviert; ab 65 Jahren ist ein ärztliches Attest über die körperliche Eignung erforderlich.
- Für den Sounga Trail und das Gorilla-Trekking gilt ein Mindestalter von 15 Jahren; damit richtet sich diese Reise an Familien mit Jugendlichen ab 15.
- Für den Charterflug nach Gamba gilt eine Gepäckgrenze von 20 kg Aufgabegepäck plus 5 kg Handgepäck. Gepackt wird in weichen Reisetaschen mit Tragegurten, damit die Träger sie auf dem Trail schultern können; andere Gepäckstücke können die Träger ablehnen, oder es wird eine Leihtasche berechnet. Übergepäck lässt sich im Hotel in Libreville einlagern; da die Rückreise über Port-Gentil direkt zum internationalen Abflug führt, planen wir die Abholung gemeinsam mit Ihnen.
- Lebensmittelallergien und Unverträglichkeiten teilen Sie uns bitte rechtzeitig vor der Anreise mit.
Die häufigsten Fragen und Antworten
Wie reise ich nach Gabun an, und wann geht es zurück?
Ihr Ziel ist Libreville. Weil der Charter nach Gamba nur donnerstags früh fliegt, müssen Sie spätestens am Mittwoch dort sein; die Hotelnacht davor ist eingeplant. Gut passen Ethiopian Airlines über Addis Abeba und Air France ab Paris, beide landen mittwochs, sowie Turkish Airlines ab Istanbul mit Ankunft am Dienstag. Die Rückreise läuft auf dieser Route über den Norden des Parks: Sie verlassen das Loango Savannah Camp am zwölften Tag, einem Sonntag, per Transfer nach Port-Gentil und Linienflug nach Libreville. Den internationalen Heimflug legen wir gemeinsam mit Ihnen auf den Abend desselben Tages oder auf den Folgetag mit einer Zusatznacht in Libreville (gegen Aufpreis). Auf Wunsch übernehmen wir die Flugplanung.
Brauche ich ein Visum für Gabun?
Ja, und weil Sette Cama Ihre erste Station in Gabun ist, läuft das Visum verpflichtend über den Agenten des Veranstalters in Libreville; die Beschaffung ist mit einem Aufpreis verbunden. Der Ablauf aus Ihrer Sicht: Spätestens 30 Tage vor Abreise schicken Sie uns eine Passkopie, ein Passfoto vor weißem Hintergrund und Ihre Flugdaten. Nach der Landung ist der Visa-Schalter Ihre erste Station, dort wartet ein Mitarbeiter des Veranstalters mit den Unterlagen, und das Visum wird in Ihren Pass eingeklebt; die Gebühr von derzeit 70 Euro zahlen Sie vor Ort in bar, am besten passend. US-Bürger reisen mit einem vorab organisierten E-Visum (derzeit 85 Euro oder 100 US-Dollar am Schalter). Von einem eigenen Antrag über das öffentliche Online-Portal raten wir ab, weil dort Anträge häufig unbeantwortet bleiben. Für andere Nationalitäten können Regelungen abweichen, sprechen Sie uns an.
Welche Impfungen sind vorgeschrieben?
Gabun verlangt bei der Einreise den Nachweis einer Gelbfieberimpfung. Lassen Sie sich spätestens zwei Wochen vor Abreise impfen und tragen Sie den Impfnachweis im Handgepäck, denn er wird schon am Flughafen kontrolliert. Welche weiteren Impfungen und Gesundheitsvorkehrungen sinnvoll sind, entnehmen Sie den aktuellen Reise- und Gesundheitshinweisen des Auswärtigen Amts für Gabun; besprechen Sie sie rechtzeitig mit Ihrem Arzt.
Wann ist die beste Reisezeit für diese Reise?
Buchbar ist die Route von September bis April. Wer die surfenden Flusspferde sehen will, kommt zwischen Januar und April: Dann stehen sie am häufigsten am Strand, und die Küste ist voller Waldelefanten und Rotbüffel. Der September hat zwei Trümpfe: Im Süden tragen die ersten Bäume der Küstensümpfe Früchte, was die Chancen auf Gorillas und Schimpansen rund um Sette Cama erhöht, und mit den Rosenspinten und Rotaugenschwalben beginnt im September und Oktober die Brutzeit der Vögel. Schildkröten nisten ab September (Oliv-Bastardschildkröten) und von November bis Januar (Lederschildkröten), die Schlüpflinge laufen ab Dezember ins Meer. Der Vormittag bei der habituierten Gorillagruppe von Yatouga ist an Tag 10 in jedem Reisemonat fest eingeplant. Sagen Sie uns, was Sie sehen möchten, wir empfehlen Ihnen den passenden Termin.
Wie fit muss ich für diese Reise sein?
Deutlich fitter als für eine Fahrzeugsafari. Sieben Tage lang sind Sie in Sette Cama aus eigener Kraft unterwegs: zu Fuß im Regenwald, acht bis zwölf Kilometer an einem Vormittag und oft durch Wasser, dazu im Kajak, mit Aufbrüchen vor Sonnenaufgang und einer Nacht im Zeltlager am Point Milongo. Der anspruchsvollste Tag ist der Sounga Trail: rund 18 Kilometer in fünf bis sechs Stunden auf unebenem Grund, danach drei Stunden im Boot; das Hauptgepäck tragen die Träger, den Tagesrucksack tragen Sie. Gefragt sind Ausdauer, sicherer Tritt und Gelassenheit, wenn Wetter oder Tiere den Plan ändern, keine sportlichen Bestleistungen. Ab 65 Jahren verlangt das Gorilla-Trekking ein ärztliches Attest über die körperliche Eignung.
Werde ich Gorillas sehen?
Im Süden mit Glück, im Norden mit Plan. Rund um Sette Cama leben Westliche Flachlandgorillas und Schimpansen wild und an Menschen ungewöhnt; sie können Ihnen auf jeder Wanderung begegnen, versprechen lässt sich das aber nicht, und meist sind es ihre Spuren, Rufe und die Bilder Ihrer Kamerafallen, die von ihnen erzählen. Im Norden des Parks besuchen Sie dann das Yatouga-Habituierungsprojekt, wo ein Forschungsteam des Max-Planck-Instituts eine Gorillagruppe begleitet; dort verbringen Sie einen Vormittag bei den Tieren. Der Besuch ist auf vier Personen pro Tag begrenzt und wird vorab reserviert, das Mindestalter liegt bei 15 Jahren.
Ist die Reise für Kinder geeignet?
Für Jugendliche ab 15 Jahren, die gut zu Fuß sind. Das Sette Cama Eco Camp nimmt zwar lauffitte Kinder ab 12 Jahren auf. Für den Sounga Trail und das Gorilla-Trekking gilt jedoch ein Mindestalter von 15 Jahren, und beide Tage sind feste Bestandteile dieser Reise. Familien mit jüngeren Kindern empfehlen wir unsere Reise mit sieben Nächten in Sette Cama, die ohne Trail und Trekking auskommt.
Was gehört in die Reisetasche, und wie packe ich für den Trail?
Zuerst die Tasche selbst: Auf dem Sounga Trail schultern die Träger Ihr Hauptgepäck wie einen Rucksack, deshalb gehört es in weiche Reisetaschen mit Tragegurten; andere Gepäckstücke können die Träger ablehnen, oder es wird eine Leihtasche berechnet. Für den Tag selbst brauchen Sie einen eigenen kleinen Tagesrucksack. Hinein kommen dünne Kleidung in gedeckten Farben, Regenjacke und regendichte Überhose, warme Lagen für Morgen und Abend, Schuhe für lange Wanderungen und das Waten durch Wasser sowie Sandalen mit festem Halt; Fernglas und Kameraausrüstung sind unverzichtbar. Für den Charterflug nach Gamba gilt eine Gepäckgrenze von 20 Kilogramm plus 5 Kilogramm Handgepäck. Was Sie im Camp nicht brauchen, lagert im Hotel in Libreville; wann Sie es zurückbekommen, stimmen wir mit Ihnen ab, denn die Rückreise führt über Port-Gentil direkt zum internationalen Abflug.
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Wo die Lagune in den Atlantik mündet | © Sean Bellon
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Ein heller Pfad zieht durch die Küstenvegetation
Gischtdunst legt sich über den wilden Palmenstrand
Gischtdunst legt sich über den wilden Palmenstrand
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Ein Rotbüffel mitten auf dem Strand vor der Brandung | © Sean Bellon
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Ein Waldelefanten-Bulle mit langen Stoßzähnen auf der Düne, Kuhreiher im Gras
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Pinselohrschweine grasen zwischen Palmen oberhalb des Strands
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Eine Sitatunga am Waldrand über dem Strand
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Ein Waldelefant badet im Ästuar, die Stoßzähne spiegeln sich im Wasser
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Ein Weißschopfreiher wartet auf einem Ast über dem Wasser
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Pelikane in der Brandung des Atlantiks
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Ein Eisvogel leuchtet kobaltblau vor dunklem Grund
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Die Wasserarme der Akaka-Sümpfe von oben | © Sean Bellon
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Sumpfwald: helle Stämme stehen im stillen Wasser | © Sean Bellon
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Wildwechsel: Trampelpfade durch die Ebene, von oben gesehen
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