Ein Camp, eine Lagune und ein Strand, der den Tieren gehört

ab/bis Libreville

9 Tage (8 Nächte)

max. 8 Gäste
9 Tage / 8 Nächte | ab/bis Libreville | Sette Cama Eco Camp, Loango-Nationalpark, Gabun | maximal 8 Gäste | englischsprachige Guides
Es gibt an Afrikas Küsten kaum noch einen Ort, an dem der Regenwald bis in die Brandung reicht und der Strand den Tieren gehört. Am Südrand des Loango-Nationalparks in Gabun ist er zu finden: Waldelefanten ziehen zwischen Treibholz und Palmen die Küste entlang, Flusspferde laufen durch die Atlantikbrandung, und hinter dem Strand beginnt eine Wasserwildnis aus Mangroven und Inseln, die Ndogo-Lagune. Mittendrin, auf einer Lichtung im Küstenwald, stehen die Zelte des Sette Cama Eco Camp.
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Eine Woche lang ist dieses Camp Ihr Stützpunkt, und die Wildnis gibt den Takt vor. Sie lernen, was es heißt, „Regenwald zu sprechen“: Fährten von Pinselohrschweinen und Rotbüffeln zu lesen, die Rufe der Meerkatzen zu deuten und die Zeichen der unhabituierten Gorillas und Schimpansen zu erkennen, die in diesen Wäldern zu Hause sind. Erkundet wird zu Fuß auf den Trails, per Boot und aus eigener Kraft im Kajak, nachts auf dem dunklen Wasser der Lagune.
Was uns an diesem Ort überzeugt: Er verkauft keine Kulisse, sondern Teilhabe. Sie stellen Kamerafallen für die wissenschaftliche Erfassung der Tierwelt auf und lesen ihre Bilder selbst aus, das Camp arbeitet mit Menschenaffen-Forschern zusammen und betreibt eine Aufzuchtstation für Meeresschildkröten. Die Menschen, die Sie führen, stammen aus den Gemeinden der Region, und jeder Besuch finanziert Gabuns Naturschutzmodell direkt mit. Dass die Menschenaffen hier unhabituiert sind, gehört zur Ehrlichkeit dieses Ortes: Nichts ist arrangiert, jede Begegnung will verdient sein.
Diese Reise ist für Reisende gemacht, die gut zu Fuß sind und eine Wildnis ohne Bühnenbau suchen. Die Regenwaldwanderungen führen über acht bis zwölf Kilometer, mal durch Wasserläufe, mal über den Strand, und die schönsten Momente verlangen Geduld: das Warten in der Hängematte, bis die Flusspferde aus der Brandung steigen, oder die Stille der Rainforest Immersion, wenn der Wald das Gespräch übernimmt. Familien sind mit lauffitten Kindern ab 12 Jahren willkommen.
Für die Tage vor oder nach der Reise lohnt Libreville mehr als einen Zwischenstopp. Im Pongara-Nationalpark gegenüber der Hauptstadt geht es im Buggy durch Wald und Savanne, ehe der Ornithologe François Boussamba auf die Vogelpirsch führt, mit Lunch über dem Atlantik in der Pongara Lodge. Beim Abend im Ebando-Dorf öffnet sich die Gedankenwelt der Bwiti-Tradition, mit Musik, Trommeln und Tanz. Und der geführte Stadtrundgang verbindet die geschnitzten Säulen der St.-Michael-Kirche von Nkembo mit einer Verkostung bei Les Chocolats Gabonais de Julie. Sprechen Sie uns gerne an, wir stellen Ihr individuelles Vor- oder Nachprogramm zusammen.
Stephanie Gräf
Inhaberin & Gründerin
Seit 2002 berate ich persönlich zu außergewöhnlichen Expeditions- und Privatreisen, kleinen Schiffen und Reisen in abgelegene Regionen der Welt.
Gerne besprechen wir Ihre Reise persönlich.
Kontaktieren Sie mich doch einfach jetzt gleich unter Tel: +49 201 85890960 oder E-Mail welcome@inventia.de.
Oder vereinbaren Sie hier ein kostenfreies & unverbindliches persönliches Telefongespräch (auch per Whatsapp / Wifi), eine Teams- oder Zoom-Konferenz – auch abends oder am Wochenende:
Gut zu wissen
Einreisebestimmungen: Für deutsche Staatsangehörige ist ein gültiger Reisepass erforderlich, dazu ein Visum für Gabun, dessen Beschaffung der Veranstalter vor Ort gegen Aufpreis für Sie übernimmt; planen Sie dafür mindestens 30 Tage vor Abreise ein. Eine Gelbfieberimpfung ist vorgeschrieben und wird bei Ankunft kontrolliert. Aktuelle Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts finden Sie für Gabun. Für andere Nationalitäten können Regelungen abweichen. Sprechen Sie uns an.
Klima und Kleidung: Gabun liegt am Äquator und kennt zwei Regen- und zwei Trockenzeiten, die große von Mai bis September, die kurze um den Jahreswechsel; die Temperaturen bewegen sich meist zwischen 18 und 29 Grad, in der Regenzeit bis 32 Grad. In die Reisetasche gehören leichte Kleidung in gedeckten Farben, eine leichte Regenjacke mit regendichter Überhose, warme Lagen für Morgen und Abend sowie Schuhe, die lange Wege und das Waten durch Wasser mitmachen. Fernglas und Kameraausrüstung sind an diesem Ort unverzichtbar.
Reiseart und Komfort: Sie wohnen die ganze Woche in einem Camp mit nur vier Meru-Zelten auf Holzdecks, jedes mit eigenem Badezimmer und Klimaanlage, ideal für sechs bis acht Gäste. Das Tagesprogramm ist geführt, folgt aber keinem festen Plan, sondern den Bedingungen von Wald, Küste und Lagune. Strom kommt vom Generator, Mobilfunk und WLAN funktionieren zeitweise, für Notfälle steht ein Satellitentelefon bereit. Erkundet wird aus eigener Kraft, zu Fuß und im Kajak, mit Wanderungen von acht bis zwölf Kilometern.
Geld und Trinkgeld: Landeswährung ist der CFA-Franc (XAF), Bargeld ist das Mittel der Wahl, Kartenzahlung akzeptieren nur größere Häuser in Libreville, und selbst dort nicht immer zuverlässig. Trinkgelder werden im Camp einmal am Ende des Aufenthalts gegeben, in Euro oder US-Dollar mit kleinen, sauberen Scheinen; als Richtwert gelten 15 bis 20 Euro pro Person und Tag für Ihren Guide und 10 bis 15 Euro für das Camp-Team.
HIGHLIGHTS
- Flusspferde in der Atlantikbrandung – Im Morgengrauen an den Küstenlagunen warten, bis die Flusspferde von Loango aus der Brandung über den Strand ziehen.
- Waldelefanten am Strand – Zwischen Treibholz und Palmen ziehen die Elefanten des Regenwalds über eine Küste, an der sonst niemand ist.
- Menschenaffen auf der Spur – Zu Fuß folgen Sie den Zeichen unhabituierter Gorillas und Schimpansen und stellen Kamerafallen für die Forschung auf.
- Eine Nacht am Point Milongo – Beim Sleep-out schlafen Sie nach Lagerfeuer und Bad im Atlantik im kleinen Lager unter den Milkwood-Bäumen.
- 50.000 Hektar Wasserwildnis – Vom Boot aus öffnen sich Mangroven, Inseln und stille Buchten der Ndogo-Lagune bis zur ungestörten Mündung in den Atlantik.
- Der Abendeinflug – Zum Sundowner vor den Lagunen-Inseln fliegen Hunderte Graupapageien und Schwarzhelm-Hornvögel zu ihren Schlafplätzen ein.
- Pirsch bei Nacht – Auf der nächtlichen Bootsfahrt verraten sich Stumpfkrokodile, Hirschferkel und manchmal eine Bindenfischeule.
- Vier Zelte, exklusiver Zugang – Das Camp am Südrand des Loango-Nationalparks nimmt höchstens acht Gäste auf.
Route

Reiseverlauf
Tag 1 | Ankunft in Libreville
Ihr Flug landet in Libreville, der Hauptstadt Gabuns. In der Ankunftshalle werden Sie bereits erwartet, ein Ansprechpartner hilft bei den Formalitäten und begleitet Sie zum Transfer ins Hotel.
Die Stadt zieht sich rund 48 Kilometer am Atlantik entlang, mit Stränden, Restaurants direkt am Meer und frischem Fisch vor der Tür. Gegründet wurde sie 1849 von befreiten Sklaven, ihr Name bedeutet „Freistadt“, und diese Herkunft prägt das Selbstverständnis der Stadt bis heute. Wer nach dem Flug noch Lust auf Bewegung hat, spaziert an der Uferpromenade entlang und sieht der Sonne zu, wie sie hinter dem Gabun-Ästuar im Meer versinkt.
Sie übernachten im Park Inn by Radisson Libreville direkt am Wasser, mit Blick auf Ozean und Stadt. Frühstück ist inklusive.
Tag 2 | Über die Ndogo-Lagune ins Camp
Am frühen Morgen bringt Sie der Transfer zurück zum Flughafen, wo Ihr Charterflug nach Gamba startet. Nach der Landung folgt ein kurzer Straßentransfer an das Ufer der Ndogo-Lagune, dann übernimmt das Boot: rund eine Stunde geht es über das weite Wasser, vorbei an bewaldeten Inseln, bis am Südrand des Loango-Nationalparks das Camp zwischen den Bäumen auftaucht. Vier Zelte auf einer Lichtung im Küstenwald, davor die Lagune. Zum Mittagessen sitzen Sie bereits am Tisch.
Am Nachmittag beginnt die erste Erkundung: per Boot hinaus in das Ästuar und die Mangroven der Lagune, dorthin, wo das Süßwasser dem Atlantik entgegenläuft. Die Wasserwege gehören zu einem der größten ungestörten Feuchtgebiete seiner Art in Afrika, am Ufer zeigen sich Eisvögel, Reiher und mit etwas Glück die ersten Flusspferde.
Den ersten Sundowner nehmen Sie an der Küste nahe dem Camp, mit den Füßen im Sand und dem Rauschen der Brandung im Rücken. Danach Abendessen im Camp.
Tag 3 | Spurenlesen im Regenwald
Nach zeitigem Frühstück setzt das Boot Sie am Ausgangspunkt der ersten Regenwaldwanderung ab. Drei bis fünf Stunden sind Sie zu Fuß unterwegs und lernen, den Wald zu lesen: frische Fährten von Pinselohrschweinen, Fraßspuren, die Rufe der Meerkatzen im Blätterdach. Unterwegs stellen Sie gemeinsam mit Ihrem Guide Kamerafallen auf, deren Bilder in die wissenschaftliche Erfassung der Tierwelt von Sette Cama einfließen. Eine Teepause mitten im Wald gehört dazu.
Zurück im Camp warten Mittagessen und eine Siesta in der Hitze des Tages. Am Nachmittag gleitet das Boot in die hinteren Buchten der Lagune, wo Riesenturakos durch die Kronen turnen und Palmgeier über dem Wasser kreisen.
Zum Sonnenuntergang liegen Sie vor den Lagunen-Inseln: Hunderte Schwarzhelm-Hornvögel und Graupapageien fliegen zu ihren Schlafplätzen ein, ein Schauspiel mit Getöse. Zurück im Camp besuchen Sie die Aufzuchtstation für Meeresschildkröten und hören beim Vortrag, wie die Nester an dieser Küste geschützt werden. Danach Abendessen.
Tag 4 | Mit dem Kajak auf der Lagune, zu Fuß nach Point Milongo
Der Morgen gehört dem Kajak. Ohne Motorengeräusch tragen die Paddel Sie an den Rand der Mangroven, so nah, dass die Afrikanische Binsenralle am Ufer sichtbar wird und die Wasserfläche die Rufe des Waldes zu Ihnen herüberträgt, manchmal sogar das ferne Trommeln der Menschenaffen. Drei bis fünf Stunden auf dem Wasser, die Teepause inklusive.
Nach dem Mittagessen packen Sie eine kleine Übernachtungstasche. Das Boot bringt Sie in einer halben Stunde zur Ästuarmündung, unterwegs säumen Reiher, Eisvögel und Bienenfresser das Ufer. Von dort führt die Küstenwanderung in etwa anderthalb Stunden nach Point Milongo, mit der Chance, unterwegs eine Sitatunga oder einen Waldelefanten am Strand zu sehen.
Unter den Milkwood-Bäumen der Landspitze wird das Lager aufgeschlagen. Es bleibt Zeit für ein Bad im Atlantik und für die Hängematte, das Fernglas in Reichweite: Von August bis Oktober ziehen draußen Buckelwale vorbei. Am Abend brennt das Lagerfeuer, das Abendessen kommt an den Strand, und geschlafen wird im kleinen Lager unter den Bäumen.
Tag 5 | Flusspferde in der Brandung
Um 5:30 Uhr brechen Sie auf, eine Stunde die Küste entlang nach Norden, im ersten Licht des Tages. An den Küstenlagunen heißt es dann: warten. Denn hierher kommen die berühmten surfenden Flusspferde von Loango, wenn sie von ihren nächtlichen Weidegründen zurück in die Lagunen ziehen und dabei durch die Atlantikbrandung laufen. Von Juni bis September jagen im Morgengrauen außerdem Pinselohrschweine Geisterkrabben über den Strand. Zwischen den Palmen sind die Hängematten gespannt, der Tee dampft, die Blicke bleiben auf dem Wasser.
Danach führt der Weg für rund zwei Stunden in den Regenwald, wo Ihr Guide auf Rufe von Primaten hört und Fährten deutet, bis Sie an der Lagune wieder auf das Boot treffen. Zum Mittagessen sind Sie zurück im Camp.
Am Nachmittag steht eine Fahrt in die Ebenen südlich von Sette Cama an, mit Zeit zum Schwimmen an der Küste und einem Sundowner im offenen Grasland, wo sich Vögel und Säugetiere des Küstenstreifens zeigen. Abendessen im Camp.
Tag 6 | Tiefer in den Wald, nachts zurück über das Wasser
Heute geht es weiter hinein in den Regenwald: rund zwölf Kilometer in drei bis vier Stunden, auf den Spuren von Primaten und Duckern und immer mit dem Blick auf Zeichen der unhabituierten Gorillas und Schimpansen, die in diesem Waldgebiet zu Hause sind. Bei der Rainforest Immersion werden Hängematten zwischen die Stämme gespannt, dann wird es still, und der Wald übernimmt das Gespräch: Vogelrufe, Insekten, irgendwo das Knacken eines Astes.
Nach Mittagessen und Siesta nimmt das Boot Kurs auf die Soungha Bay, wo bei passendem Wasserstand die Kajaks für eine Runde durch die Salzmarsch zu Wasser gehen. Den Sundowner gibt es am Lagerfeuer an der Ästuarmündung.
Die Rückfahrt wird zur nächtlichen Bootspirsch: Am Ufer verraten sich Stumpfkrokodile, mit Glück zeigt sich ein Afrikanisches Hirschferkel oder eine Bindenfischeule auf ihrem Ansitz. Auch Waldelefanten bewegen sich im Schutz der Dunkelheit freier am Wasser. Abendessen im Camp.
Tag 7 | Schildkrötenpatrouille und Plantagenbesuch
Der Morgen beginnt mit einer Patrouille entlang der Küste: Gemeinsam mit Ihrem Guide suchen Sie den Strand nach frischen Nistspuren von Meeresschildkröten ab. Gabun beherbergt die größte Nistpopulation von Lederschildkröten weltweit, und die Aufzuchtstation des Camps sichert Gelege an dieser Küste. Danach wird der Picknick-Brunch im Küstenwald aufgebaut, mit Zeit für ein Bad im Ozean.
Am Nachmittag besuchen Sie eine lokale Plantage. Es geht um Heilpflanzen und ihren Gebrauch, um die Mühen der Subsistenzlandwirtschaft in Gabun und um die Frage, wie Menschen und Wildtiere an einem Ort zurechtkommen, an dem Wildtiere durch die Felder ziehen.
Der Sundowner kommt heute an Bord, mit dem letzten Licht auf dem Wasser. Danach geht es noch einmal hinaus, mit dem Boot auf das nächtliche Wasser oder zu Fuß in den dunklen Wald, auf der Suche nach den nachtaktiven Bewohnern von Sette Cama. Abendessen im Camp.
Tag 8 | Kamerafallen, Mangaben und die Vogelinsel
Die letzte große Regenwaldwanderung führt rund zehn Kilometer in etwa drei Stunden durch das Revier der Primaten. Unterwegs sammeln Sie die Kamerafallen-Daten der Woche ein, ein Hängematten-Stopp mit Tee gehört wieder dazu. Zurück geht es diesmal mit dem Kajak, bis das Camp zum Mittagessen erreicht ist.
In der Siesta lohnt der Blick auf die Ausbeute der Kamerafallen: Welche Tiere sind in dieser Woche unbemerkt an Ihnen vorbeigezogen? Anschließend bringt das Boot Sie zu den Lagunen-Inseln für eine ethnobotanische Wanderung: Pflanzen, mit denen sich Menschenaffen kurieren, Baumsäfte, die als Feueranzünder dienen, Wurzeln, die in den Bwiti-Zeremonien des Landes eine Rolle spielen. Mit etwas Glück turnen unterwegs Halsbandmangaben durch die Mangroven, auf der Jagd nach Krabben.
Den Abschluss macht der Sundowner an der Vogelinsel, bevor beim Abendessen das Gespräch auf das Menschenaffen-Forschungsprojekt kommt, an dem das Camp mitarbeitet, und auf das, was Ihre Kamerafallen-Bilder über die Tierwelt der Woche verraten.
Tag 9 | Abschied von der Lagune
Nach dem Frühstück heißt es Abschied nehmen. Das Boot trägt Sie eine letzte Stunde über die Ndogo-Lagune, der Transfer bringt Sie nach Gamba, und der Charterflug hebt ab nach Libreville, wo Sie am frühen Nachmittag landen. Ein Ansprechpartner begleitet Sie zur Abflughalle für Ihren Heimflug am späten Abend; für einen Flug am Folgetag planen wir auf Wunsch eine Zusatznacht in Libreville ein.
Hier übernachten Sie
Sette Cama Eco Camp · Vier Zelte am Südrand von Loango
Lage
Das Camp liegt auf einer Lichtung im Küstenwald am Südrand des Loango-Nationalparks, zwischen der Ndogo-Lagune und der unbewohnten Atlantikküste. Ein kurzer Pfad führt vom Camp an den Strand, auf dem Waldelefanten und Sitatungas unterwegs sind; eine halbe Bootsstunde entfernt trifft die Lagune an einer der letzten ungestörten Mündungen Afrikas auf den Atlantik.
Zelte
Vier Meru-Zelte stehen auf Holzdecks, jedes mit zwei Einzelbetten, eigenem Badezimmer und Klimaanlage. Die Bäder sind aus lokalen Harthölzern gebaut, der Komfort bleibt bewusst im Rahmen dessen, was ein abgelegenes Öko-Camp tragen kann.
Hauptbereich und Küche
Essbereich, Lounge, Bar und Deck liegen mitten im Küstenwald. Gekocht wird ein Set-Menü, im Mittelpunkt steht frischer, lokal gefangener Fisch.
Gut zu wissen im Camp
Strom liefert ein Generator, Mobilfunk und WLAN funktionieren zeitweise, für Notfälle steht ein Satellitentelefon bereit. Das Camp ist auf sechs bis acht Gäste ausgelegt und empfiehlt sich für Familien mit lauffitten Kindern ab 12 Jahren.
Park Inn by Radisson Libreville · Ihre erste Nacht
Ihre erste Nacht in Gabun verbringen Sie am Wasser in Libreville, mit Blick auf den Ozean oder die Stadt. Das Haus hat 140 moderne Zimmer und Suiten und kostenloses Highspeed-WLAN; Sie wohnen im Standard Room mit Doppel- oder zwei Einzelbetten, Kaffee- und Teestation inklusive. Am Morgen danach geht es früh weiter zum Charterflug nach Gamba. Frühstück ist inklusive.
Ihr Programm im Detail
Regenwaldwanderungen (inklusive)
Auf den Trails von Sette Cama sind Sie unhabituierten Menschenaffen zu Fuß auf der Spur. Früh am Morgen, wenn die Primaten am aktivsten sind, setzt das Boot Sie am Trailhead ab; je nach Spurenlage sind Sie acht bis zwölf Kilometer in drei bis fünf Stunden unterwegs. Ihr Guide deutet Fährten von Pinselohrschweinen, Rotbüffeln und Waldelefanten, liest die Zeichen von Gorillas und Schimpansen und macht aus dem Wald ein lesbares Buch.
Zu einigen Wanderungen gehört die Rainforest Immersion: Hängematten werden zwischen die Stämme gespannt, und für eine Weile hören Sie dem Wald einfach nur zu. Am Anfang der Woche stellen Sie außerdem Kamerafallen auf, am Ende sammeln Sie sie wieder ein und lesen die Bilder aus, ein Beitrag zur wissenschaftlichen Erfassung der Tierwelt von Sette Cama.
Küstenwanderungen (inklusive)
Die Küste ist das Gegenstück zum geschlossenen Wald: offener Himmel, Brandung und ein Strand, der den Tieren gehört. Auf den Wanderungen entlang der unbewohnten Küste zeigen sich Waldelefanten, Rotbüffel und Pinselohrschweine zwischen Treibholz und Palmen, in den Untiefen suchen Sie nach surfenden Flusspferden und, je nach Saison, nach Meeresschildkröten.
Bootstouren auf der Ndogo-Lagune (inklusive)
Die Ndogo-Lagune umfasst 50.000 Hektar aus Mangroven, Inseln und stillen Buchten, in einer Woche ist sie nicht auszufahren. Vom Wasser aus zeigen sich Riesenturakos und Palmgeier, Eisvögel in mehreren Arten, Flusspferde, die fest in der Lagune leben, und Primaten am Ufer; in der Regenzeit stehen die Chancen gut, vom Boot aus Waldelefanten zu sehen, manche durchschwimmen dann sogar das Ästuar, nur Stirn und Rüsselspitze über dem Wasser. Zum Sonnenuntergang lohnt der Platz vor den Lagunen-Inseln, wenn Hunderte Schwarzhelm-Hornvögel und Graupapageien zu ihren Schlafplätzen einfliegen.
Kajak auf Lagune und Salzmarsch (inklusive)
Ohne Motorengeräusch kommen Sie dorthin, wo der Regenwald das Wasser berührt. Vom Kajak aus zeigen sich scheue Arten wie die Afrikanische Binsenralle, über die Wasserfläche tragen die Rufe des Waldes weiter als an Land, manchmal bis zu den fernen Lauten der Menschenaffen. In der Regenzeit öffnet die geflutete Salzmarsch eigene Wasserwege für Störche, Reiher und Eisvögel.
Nächtliche Bootspirsch (inklusive)
Wer die Lagune allein bei Tag befährt, kennt nur die halbe Geschichte. Die Nachtfahrten beginnen meist mit einem Lagerfeuer am Strand der Ästuarmündung oder einem Sundowner auf dem Wasser, dann geht es für mindestens eine Stunde hinaus ins Dunkel. Dann verraten sich Stumpfkrokodile und Zentralafrikanische Panzerkrokodile am Ufer, dazu das Afrikanische Hirschferkel und mit Glück eine Binden- oder Marmorfischeule. Selbst Waldelefanten trauen sich im Dunkeln näher ans Wasser.
Übernachtung am Point Milongo (inklusive)
Für eine Nacht bleibt das Camp hinter Ihnen: Nach einer Bootsfahrt zur Ästuarmündung und anderthalb Stunden Küstenwanderung schlagen Sie das Nachtlager unter den Milkwood-Bäumen des Point Milongo auf, mit freiem Blick über die Küstenlinie nach Norden. Es bleibt Zeit zum Schwimmen im Atlantik und für die Hängematte, von August bis Oktober ziehen draußen Buckelwale vorbei. Nach Lagerfeuer und Abendessen schlafen Sie im Lager unter den Bäumen, und im ersten Morgengrau beginnt die Flusspferd-Pirsch.
Schildkröten-Monitoring (inklusive, November bis März)
Gabun beherbergt die größte Nistpopulation von Lederschildkröten der Welt. Von November bis März laufen vom Camp aus Patrouillen die Küste ab, suchen frische Nistspuren, verlegen gefährdete Gelege in die camp-eigene Schildkröten-Aufzuchtstation und begleiten ab Januar die Schlüpflinge auf ihrem Weg ins Meer. Auch außerhalb der Nistsaison sind junge Meeresschildkröten in den Untiefen vor der Küste zu Hause.
Vogelbeobachtung (inklusive)
Über 395 Vogelarten sind im Loango-Nationalpark nachgewiesen. Schon der Bootstransfer ins Camp zeigt Palmgeier und mehrere Eisvogelarten, an den Lagunen-Inseln fliegen abends Graupapageien und Hornvögel ein. Zu den Besonderheiten des Gebiets gehören Bindenfischeule und Marmorfischeule, der Weißschopfreiher, der Loangoweber und die Rotaugenschwalbe. Ab September, wenn Rosenspinte und Rotaugenschwalben zur Brut eintreffen und viele Arten ruffreudiger werden, beginnen die ergiebigsten Beobachtungswochen des Jahres.
Ethnobotanische Ausflüge (inklusive)
Der Regenwald von Loango ist auch eine Apotheke und eine Werkstatt. Auf den botanischen Wanderungen geht es um Pflanzen, mit denen sich Menschenaffen kurieren, um Baumsäfte, die als Feueranzünder taugen, um Bäume, die in Symbiose mit Ameisen leben, und um die Wurzeln, die in den Bwiti-Zeremonien Gabuns eine Rolle spielen. Dazu lernen Sie, wie man sich im geschlossenen Wald orientiert, in dem weder Sterne noch Sonne den Weg weisen.
Sundowner und Lagerfeuer (inklusive)
Jeder Tag endet an einem anderen Platz: mit den Füßen im Sand an der Küste beim Camp, am Feuer an der Ästuarmündung, auf dem Wasser vor den Lagunen-Inseln oder im offenen Grasland südlich von Sette Cama. Ein Getränk, das letzte Licht, und um Sie herum wird der Tag an Küste und Lagune leise zu Ende erzählt.
Termine & Preise
Fragen Sie hier Ihre Reise an!
| Zeitraum | Preis pro Person | weitere Informationen |
|---|---|---|
| Termine auf Anfrage | Preis auf Anfrage | 9 Tage / 8 Nächte, Programm laut Reiseverlauf |
Informationen
Inklusivleistungen:
- Meet & Assist bei Ankunft und Abflug am Flughafen Libreville
- Transfers zwischen Flughafen und Hotel in Libreville
- Eine Übernachtung im Park Inn by Radisson Libreville (Standard Room) mit Frühstück
- Charterflug von Libreville nach Gamba und zurück
- Straßen- und Bootstransfer zwischen Gamba und dem Camp, rund eine Stunde über die Ndogo-Lagune
- Sieben Nächte im Sette Cama Eco Camp im Meru-Zelt mit eigenem Badezimmer und Klimaanlage
- Vollverpflegung im Camp mit Set-Menüs, im Mittelpunkt frischer, lokal gefangener Fisch
- Lokale Getränke im Camp (Bier, Wein, Spirituosen, Softdrinks, Wasser)
- Geführtes Tagesprogramm mit ortskundigen Guides: Regenwaldwanderungen mit Kamerafallen, Küstenwanderungen, Bootstouren auf der Ndogo-Lagune, Kajakfahrten, nächtliche Bootspirsch, Übernachtung im Freien am Point Milongo, ethnobotanische Ausflüge und Vogelbeobachtung
- Sundowner und Lagerfeuer laut Reiseverlauf
Nicht inklusive:
- Internationale Flüge nach und von Libreville (auf Wunsch übernehmen wir die Flugplanung)
- Visum für Gabun: Die Beschaffung organisiert der Veranstalter vor Ort gegen Aufpreis, die Visumgebühr zahlen Sie in bar bei Ankunft in Libreville
- Auslandskrankenversicherung mit Notfall-Evakuierung sowie Reiserücktrittsversicherung
- Optionale Ausflüge in und um Libreville, gegen Aufpreis buchbar
- Trinkgelder und persönliche Ausgaben
Wichtig:
- Wir empfehlen eine Anreise ein bis zwei Tage vor Reisebeginn, um mögliche Flug- oder Gepäckverspätungen auszugleichen.
- Eine Auslands-Reisekrankversicherung mit unlimitierten Leistungen ist obligatorisch und muss nachgewiesen werden.
- Die Reise führt in abgelegene Gebiete ohne Zugang zu hochentwickelten medizinischen Einrichtungen. Personen mit lebensbedrohlichen Erkrankungen oder täglichem medizinischen Behandlungsbedarf können nicht teilnehmen.
- Die Guides sprechen Englisch. Eine deutschsprachige Begleitung ist nicht vorgesehen.
- Diese Reise ist für mobil eingeschränkte Menschen nicht geeignet.
- Eine Gelbfieberimpfung ist für die Einreise nach Gabun vorgeschrieben, muss mindestens zwei Wochen vor Abreise erfolgen und wird bei Ankunft kontrolliert.
- Die Regenwaldwanderungen führen über acht bis zwölf Kilometer in mehreren Stunden und verlangen eine gute körperliche Verfassung, Trittsicherheit und die Bereitschaft, auch durch Wasser zu waten.
- Das Camp empfiehlt sich für Familien mit lauffitten Kindern ab 12 Jahren.
- Für die Charterflüge gilt eine Gepäckgrenze von 20 kg Aufgabegepäck plus 5 kg Handgepäck; gepackt wird in weichen Reisetaschen. Übergepäck kann im Hotel in Libreville eingelagert werden.
- Lebensmittelallergien und Unverträglichkeiten teilen Sie uns bitte rechtzeitig vor der Anreise mit.
Die häufigsten Fragen und Antworten
Wie reise ich nach Gabun an?
Ziel ist der Flughafen von Libreville. Der Charterflug ins Camp startet in der Regel donnerstags am frühen Morgen, planen Sie Ihre Ankunft in Libreville daher bis Mittwoch; die erste Hotelnacht ist bereits Teil der Reise. Bewährte Verbindungen sind Ethiopian Airlines über Addis Abeba (mittwochs), Air France ab Paris (mittwochs) und Turkish Airlines ab Istanbul (Ankunft schon am Dienstagabend). Für die Rückreise landen Sie donnerstags am frühen Nachmittag wieder in Libreville, der Abflug passt am späten Donnerstagabend, etwa mit Air France gegen 21:30 Uhr, oder am Freitag. Auf Wunsch übernehmen wir die Flugplanung.
Brauche ich ein Visum für Gabun?
Ja. Die Visumbeschaffung übernimmt der Veranstalter vor Ort gegen Aufpreis für Sie, planen Sie dafür mindestens 30 Tage vor Abreise ein; benötigt werden eine Passkopie, ein Passfoto mit weißem Hintergrund und Ihre Flugdaten. Bei Ankunft in Libreville gehen Sie zuerst zum Visa-Schalter, wo ein Mitarbeiter des Veranstalters Sie erwartet, die Unterlagen vorlegt und das Visum in Ihren Pass einkleben lässt; die Gebühr von 70 Euro zahlen Sie dort in bar. US-Bürger reisen mit einem vorab organisierten E-Visum (85 Euro oder 100 US-Dollar am Schalter). Wichtig: Beantragen Sie das Visum nicht auf eigene Faust über das öffentliche Online-Portal, dort bleiben Anträge oft unbeantwortet. Für andere Nationalitäten können Regelungen abweichen, sprechen Sie uns an.
Welche Impfungen sind vorgeschrieben?
Eine Gelbfieberimpfung ist für die Einreise nach Gabun verpflichtend, muss mindestens zwei Wochen vor Abreise erfolgen und wird bei Ankunft kontrolliert. Führen Sie den Impfnachweis im Handgepäck mit. Aktuelle Reise- und Gesundheitshinweise des Auswärtigen Amts finden Sie für Gabun.
Wann ist die beste Reisezeit für Sette Cama?
Jede Jahreszeit hat an dieser Küste ihr eigenes Programm. Von Januar bis April zeigen sich die surfenden Flusspferde am häufigsten am Strand, und Waldelefanten wie Rotbüffel sammeln sich in großer Zahl an der Küste. Die Trockenzeit von Juni bis September bringt kühlere Morgen und leichteres Wandern, ab Juli ziehen Buckelwale vor der Küste vorbei, am häufigsten im August und September, und ab Mitte Juli lässt sich die Sitatunga besonders oft blicken. Gegen Ende der Trockenzeit tragen die ersten Bäume in den Sümpfen hinter der Küste Früchte, dann steigen die Chancen, Gorillas und Schimpansen zu begegnen. September und Oktober gehören den Vögeln, wenn Rosenspinte und Rotaugenschwalben zur Brut eintreffen. Ab September nisten Oliv-Bastardschildkröten, von November bis Januar folgen die Lederschildkröten; die Schlüpflinge laufen ab Dezember und Januar ins Meer. Falsch machen können Sie wenig; sagen Sie uns, was Sie sehen möchten.
Wie fit muss ich für diese Reise sein?
Sette Cama ist kein Ort für Zuschauer: Erkundet wird zu Fuß und im Kajak, die Regenwaldwanderungen führen über acht bis zwölf Kilometer in drei bis fünf Stunden, teils durch Wasserläufe, dazu kommen frühe Aufbrüche und eine Nacht im Freien. Sie brauchen keine sportlichen Bestleistungen, aber eine solide Grundkondition, Trittsicherheit und Freude daran, sich auf die Bedingungen der Wildnis einzulassen.
Werde ich Gorillas sehen?
Westliche Flachlandgorillas und Schimpansen sind im Gebiet häufig, aber unhabituiert: Die Tiere sind an Menschen nicht gewöhnt, und es gibt keine Sichtungsgarantie. Bei jeder Aktivität besteht die Chance einer Begegnung, vor allem aber lernen Sie, ihre Spuren zu lesen, und tragen mit den Kamerafallen zum Forschungsprojekt bei, das die Menschenaffen von Sette Cama wissenschaftlich begleitet. Wer möglichst sichere Gorilla-Sichtungen sucht, ist mit einem Trekking zu habituierten Gruppen besser beraten; wer echte Wildnis sucht, ist hier richtig.
Ist die Reise für Kinder geeignet?
Das Camp empfiehlt sich für aktive Familien mit lauffitten Kindern ab 12 Jahren. Die Tage sind lang, die Wege fordernd, und genau das macht die Reise für ältere Kinder und Jugendliche zu einer Schule in Sachen Wildnis.
Was gehört in den Koffer?
Leichte Kleidung in gedeckten Farben, eine leichte Regenjacke mit regendichter Überhose, warme Lagen für Morgen und Abend sowie Schuhe, die lange Wanderungen und das Waten durch Wasser vertragen; bewährt haben sich zusätzlich Sandalen mit festem Halt. Fernglas und Kameraausrüstung sind unverzichtbar. Gepackt wird in weichen Reisetaschen, für den Charterflug gilt eine Gepäckgrenze von 20 kg plus 5 kg Handgepäck; Übergepäck lagert sicher im Hotel in Libreville.
Atlantik, Strand, Palmenwald und Lagune in einem Blick
Atlantik, Strand, Palmenwald und Lagune in einem Blick
Die teefarbene Mündung sucht sich ihren Weg zum Meer
Die teefarbene Mündung sucht sich ihren Weg zum Meer | © Sean Bellon
Gischtdunst legt sich über den wilden Palmenstrand
Gischtdunst legt sich über den wilden Palmenstrand
Winzig am großen Strand: unterwegs auf der Küstenwanderung
Winzig am großen Strand: unterwegs auf der Küstenwanderung
Ein Waldelefanten-Bulle mit mächtigen Stoßzähnen im Profil
Ein Waldelefanten-Bulle mit mächtigen Stoßzähnen im Profil
Ein Rotbüffel trabt durch den aufspritzenden Strandsand
Ein Rotbüffel trabt durch den aufspritzenden Strandsand
Eine Rotte Pinselohrschweine im ersten Licht des Morgens
Eine Rotte Pinselohrschweine im ersten Licht des Morgens
Die Hand eines Menschenaffen, bei dem man nur zu Gast ist
Die Hand eines Menschenaffen, bei dem man nur zu Gast ist
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Elewana Serengeti Pioneer Camp – Wildnis hautnah im Herzen der Serengeti
Boutique-Hotel-Traum in weißen Pavillons auf Sansibar | All Inclusive
13.208 €
SkySafari | Klassisches Tansania – Travel in Style & Lodges
10.120 €
Imposantes Kongobecken mit Fluss-Safari & Gorilla-Tracking
6.587 €
Walking-Safari in Sambia
5.640 €











































