
Packliste für Lappland im Winter: Was Sie wirklich brauchen
Eine der meist gestellten Fragen meiner Kunden: Was muss ich für eine Reise nach Lappland einpacken? Nach zahlreichen Aufenthalten im Norden Skandinaviens habe ich eine klare Antwort: weniger als Sie denken, aber das Richtige. Ob für Finnland, Schweden oder Norwegen – die Grundausstattung ist dieselbe.
Packliste für Ihre Lappland-Reise
Abgesehen von Reisedokumenten, Flugtickets und den üblichen Reise-Basics finden Sie hier meine Ausrüstungsempfehlungen für Lappland im Winter:
Basisschichten
- Thermounterwäsche – 2 Sets: Atmungsaktiv, feuchtigkeitsableitend. Polypropylen oder Merinowolle, kein Baumwollanteil.
- Kniestrümpfe aus Merinowolle – 3–4 Paar: Ein nasses Paar braucht 1–2 Tage zum Trocknen. Bei längerem Stehen draußen: zwei Paar übereinander.
- Fleece-Pullover und -Jacke: Schnelltrocknend, leicht, atmungsaktiv. Mittlere Wärmestufe.
Außenschutz
- Wasserdichte Außenjacke: Wind- und wasserdicht – die wichtigste Schicht. Water-proof, nicht nur water-resistant.
- Thermostiefel: Isoliert, wasserdicht, markantes Sohlenprofil. Am besten ohne Schnürsenkel – Sie schlüpfen sehr oft rein und raus.
- Schnee-Spikes: Für sicheren Gang auf vereisten Wegen. Vor dem Betreten von Innenräumen abziehen.
Kopf, Hals & Hände
- Mütze: Gut isoliert, bedeckt Stirn und Ohren vollständig.
- Loop-Schal: Lässt sich über Mund und Nase ziehen. Fleece bevorzugt.
- Handschuhe: Wasserdicht, gut isoliert. Ideal: dünne Fingerhandschuhe + dicke Fäustlinge darüber. Tipp: Modelle mit Touchscreen-Zeigefinger sparen das ständige Ausziehen fürs Smartphone.
Extras
- Kopflampe: Im arktischen Winter ist es tagsüber dunkel. Hände bleiben frei – unverzichtbar für Aktivitäten im Freien.
- Thermopad (wiederaufladbar): Kleiner Handwärmer, sofortige Wirkung. Absolut empfehlenswert für das nächtliche Warten auf die Polarlichter.
- Sonnenbrille: Die tief stehende Wintersonne reflektiert stark im Schnee. Auch im Januar relevant.
- Powerbank: Akkus entladen sich bei Kälte schnell. Nah am Körper in der Innentasche tragen.
- Für Kinder Reflektoren oder Blinklichter: Wenn alle Kinder denselben Resort-Thermoanzug tragen, hilft ein individueller Reflektor beim schnellen Wiederfinden.
Kleidung bei arktischen Temperaturen: worauf es ankommt
„Es gibt kein falsches Wetter, es gibt nur falsche Kleidung.” Diese deutsche Redensart trifft für eine Polarlicht-Reise nach Lappland besonders zu.
Möglicherweise haben Sie bereits gute Polar-Kleidung – insbesondere wenn Sie Outdoor-Fan sind oder Ski oder Snowboard fahren. Die heutigen leichten High-Tech-Fasern sorgen dafür, dass Schichten weniger voluminös sind.
Einfach nur dicke Kleidung übereinander zu ziehen reicht trotzdem nicht. Es kommt darauf an, was Sie vorhaben, wieviel Sie sich bewegen und wieviel Körperwärme Sie von Haus aus mitbringen.
Bei Temperaturen zwischen -10° und -30°C hängt das Wohlbefinden vom ausgeglichenen Wärmehaushalt ab. Die eigentliche Herausforderung ist der ständige Wechsel zwischen sehr unterschiedlichen Szenarien:
- Sie treten von der Kaminwärme Ihres Chalets (ca. 20°C) nach draußen bei -10° bis -20°C – ein Temperaturunterschied von bis zu 40°.
- Bei Husky-Touren und Schneemobilfahrten durch arktische Wälder und über die Fjälle schlägt Ihnen eiskalter Wind ins Gesicht.
- Beim Schneeschuhlaufen oder Langlauf wird Ihnen durch die Bewegung schnell wieder warm.
- Abends stehen Sie in der Kälte und warten auf das Nordlicht.
- Und dann die finnische Sauna mit Sprung ins Eisloch und heißem Jacuzzi danach.
Wenn Sie unsere Reisepakete buchen, ist ein Set Thermokleidung häufig bereits inklusive – Sie erhalten vor Ort von Ihren Gastgebern ein perfektes Set für die Dauer Ihres Aufenthalts. Fragen Sie beim Buchen nach.
Erprobt und bewährt: Meine Insider-Tipps
Function over Fashion: Gutes Material kommt vor Marke und Farbe. Unter dem Polarlicht sind wir alle gleich.
Mehrere Lagen mittelwarmer Kleidung isolieren besser als einzelne schwere Stücke – die warme Luft zwischen den Schichten wirkt als zusätzliche Isolierung und gibt Ihnen Flexibilität.
Halten Sie besonders die Extremitäten warm: Kopf, Hände, Füße.
Wolle, Seide und synthetische Fasern isolieren gut. Baumwolle und Jeans speichern Feuchtigkeit – bitte zu Hause lassen.
Water-proof schlägt water-resistant.
Tipp für Kinder: Seifenblasen einpacken. Bei Minusgraden frieren sie und können vorsichtig angehoben werden – großer Spaß, kleines Gepäck.
Stephanie Gräf
Reiseexpertin, inventia | Reisen jenseits vom Mittelmaß
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Ich bin Ihre Ansprechpartnerin für Ihre Fragen & Buchungen rund um Ihre Reise.
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