MS Plancius
Entdeckerschiff mit modernem Komfort
Die Plancius wurde 1976 gebaut und war als ozeanografisches Forschungsschiff für die Königlich Niederländische Marine im Einsatz. Im Jahr 2009 wurde das Schiff vollständig renoviert und ist seit 2010 für Expeditionsreisen in die Arktis und Antarktis unterwegs.
Auf dem Schiff befinden sich ein Restaurant/Vortragsraum und eine großzügige Panoramalounge mit Bar und Bibliothek auf Deck 5. Ausreichend Decksflächen bieten Platz um Natur und Tierleben zu beobachten. Die Plancius kann 108 Passagiere in 50 Kabinen unterbringen, von denen alle eine eigene Dusche und WC haben. Die Besatzung besteht aus 53 internationalen Crewmitgliedern, darunter befindet sich auch ein Arzt. Eine lockere, unkomplizierte Atmosphäre und ein professionelles und sehr erfahrenes Expeditionsteam tragen zum Gelingen Ihrer Reise bei. Neben den Zodiac-Schlauchbooten sind an Bord zusätzlich Kajaks vorhanden.
Stephanie Gräf
Reiseexpertin, inventia | Reisen jenseits vom Mittelmaß
Spezialist für Reisen in die Arktis & Antarktis.
Ich bin Ihre Ansprechpartnerin für Fragen & Buchungen rund um die Arktis und Antarktis und freue mich sehr, dass Sie zu den wenigen Menschen zählen, die ans Ende der Welt reisen.
Sie erreichen mich telefonisch oder per E-Mail:
+49 (0)201 858 90 960
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Ausstattung an Board
Schiffsdaten
Eckdaten:
- Flagge: Niederlande
- Baujahr: 1976
- Passagiere max.: 108
- Kabinen: 50, alle Außenkabinen
- Besatzung: ca. 47
- Länge: 89,0 m
- Breite: 14,5 m
- Tiefgang: 5,00 m
- BRZ: 3.434 t
- Geschwindigkeit Durchschnitt.: 10,5 Knoten
- Antrieb: 3 × Dieselelektrischer Antrieb
- Eisklasse: 1D
- Stromspannung: 220 V
- Decks renoviert: 2009-2018-2019
Gut zu wissen:
- Bordsprache: Englisch, englischsprachiges Expeditionsteam, ausgewählte Abfahrten werden zweisprachig (Englisch-Deutsch bzw. rein deutschsprachig durchgeführt
- Bordwährung: US-Dollar, Euro und gängige Kreditkarten
- Offene Brücke
- Medizinische Versorgung: Arzt ist an Bord (medizinischer Fragebogen obligatorisch)
- Leihgummistiefel: an Bord, kostenfrei, unbedingt rechtzeitig vor Reiseantritt reservieren
Special Interest
Deutschsprachiges Angebot verfügbar!
An Bord der Plancius werden Sie von mind. 1 deutschsprachigen Lektor oder Fahrtleiter begleitet. Die Anlandungen in den bordeigenen Zodiacs werden teilweise von dem deutschsprachigen Lektor begleitet, der bei den Übersetzungen unterstützt. Durchsagen an Bord sind auf Englisch/Deutsch. Außerdem werden die Tagesprogramme in deutscher Sprache ausgegeben.
Zu allen deutschsprachigen Antarktis-Reisen.
Ein Herz für Alleinreisende!
Das Expeditionsschiff bietet Alleinreisenden die Möglichkeit, Zweibettkabinen mit Mitreisenden des gleichen Geschlechts zu teilen.
Weitere Angebote für Alleinreisende.
Nachhaltigkeit
- Antarktis
Wie alle unsere Partner ist der Betreiber dieses Schiffes Mitglied der IAATO, der International Association of Antarctica Tour Operators.
Die IAATO setzt sich seit Jahrzehnten dafür ein, dass Reisen in die Antarktis verantwortungsvoll gestaltet werden. Mitglieder verpflichten sich, strenge Richtlinien einzuhalten, um sicherzustellen, dass jede Expedition das empfindliche Ökosystem der Polarregionen respektiert und bewahrt. Von der Einhaltung von Abstandsregeln gegenüber Pinguinen bis hin zu strengen Biosicherheitsmaßnahmen – jedes Detail Ihrer Reise ist darauf ausgelegt, diesen besonderen Ort für kommende Generationen zu schützen.
Was bedeutet das für Sie? Es bedeutet, dass Ihr Abenteuer mit höchsten Standards für Nachhaltigkeit, den Schutz der Tierwelt und die Erhaltung der atemberaubenden Schönheit der Antarktis verbunden ist.
- Arktis
Auch die Arktis, mit ihrer faszinierenden Wildnis und ihrer einzigartigen Tierwelt, steht unter besonderem Schutz. Der Betreiber dieses Schiffes ist ebenfalls Mitglied der AECO, der Association of Arctic Expedition Cruise Operators. Genau wie die IAATO in der Antarktis setzt sich die AECO in der Arktis dafür ein, dass Expeditionen nachhaltig und verantwortungsbewusst durchgeführt werden.
Die AECO entwickelt strenge Richtlinien, um die empfindlichen Ökosysteme der Arktis zu bewahren, sei es durch die Vermeidung von Umweltverschmutzung, den Schutz von Wildtieren wie Eisbären und Walrossen oder die Förderung des Respekts gegenüber den indigenen Gemeinschaften der Region. Als Teil dieser Initiative arbeiten alle Mitglieder eng zusammen, um sicherzustellen, dass auch die abgelegensten und unberührtesten Orte der Arktis intakt bleiben.
- Weitere Engagements:
Unser Expeditionsanbieter geht weit über die strengen Vorgaben von IAATO und AECO hinaus und engagiert sich leidenschaftlich für zusätzliche Nachhaltigkeitsinitiativen. Dazu zählen zum Beispiel:
- Das Schiff Plancius nutzt fortschrittliche, umweltfreundliche Technologien, die den Energieverbrauch optimieren und den ökologischen Fußabdruck minimieren:
- Umkehrosmose-Wassersystem: Das Umkehrosmose-System wandelt Meerwasser in trinkbares Frischwasser um und sorgt so für eine kontinuierliche, nachhaltige Wasserquelle. Durch die Reduzierung der Abhängigkeit von Frischwasser in den Häfen leistet dieses System einen wichtigen Beitrag zur Wasserbewahrung.
- Niedrigschwefliges Marine Gasöl (LSMGO) für bessere Luftqualität: Schiffe, die in die Antarktis einfahren, dürfen keinesfalls normalen Brennstoff (Schweröl) verwenden, da dies die Umwelt stark belasten würde. Stattdessen nutzt das MS Plancius niedrigschwefliges Marine Gasöl (LSMGO) mit einem Schwefelgehalt von weniger als 0,1 Prozent. Dieser Brennstoff hilft, schädliche Emissionen zu reduzieren und die Luftqualität in sensiblen Polarregionen zu schützen.
- Nachhaltige Speisen:
- An Bord kommen, wenn verfügbar, MSC-zertifizierter Fisch und Meeresfrüchte auf den Tisch. Das MSC-Siegel steht für den „Marine Stewardship Council“, eine weltweit anerkannte Zertifizierung für nachhaltigen Fischfang. Es stellt sicher, dass die Meeresfrüchte aus Quellen stammen, die den Ozeanen nicht schaden. Das bedeutet, dass der Fischfang so durchgeführt wird, dass die Fischbestände nicht überfischt werden und die Meeresökosysteme geschützt bleiben.
- Der Kaffee an Bord stammt aus UTZ-zertifizierten, biologischen Fairtrade-Bohnen – doch was bedeutet das eigentlich?
- Die UTZ-Zertifizierung garantiert umweltfreundliche Anbaumethoden, die den Boden schützen und natürliche Ressourcen schonen. Zusätzlich profitieren die Bauern von gerechten Löhnen und sicheren Arbeitsbedingungen, was langfristig ihre Lebensqualität verbessert.
- Gleichzeitig sorgt das Fairtrade-Siegel dafür, dass diese Produkte unter fairen Bedingungen für die Arbeiter*innen in den Anbauländern produziert werden – sie erhalten gerechte Löhne und arbeiten unter sicheren, menschenwürdigen Bedingungen. Zudem fließen Teile der Einnahmen in Bildung, Gesundheit und Gemeinschaftsprojekte vor Ort.
- Plastikvermeidung: Gäste erhalten wiederverwendbare Trinkflaschen, die während der Reise immer wieder aufgefüllt werden können. Plastikstrohhalme, Becher und einzeln verpackte Butter, Joghurt und Marmelade gehören der Vergangenheit an. Auch in den Badezimmern wird auf Nachhaltigkeit geachtet: biologisch abbaubare Shampoos und Seifen in recycelten Verpackungen tragen dazu bei, den Plastikverbrauch weiter zu minimieren.
- Clean Up Svalbard: Der Expeditionsanbieter ist stolz darauf, Teil der wegweisenden Initiative „Clean Up Svalbard“ zu sein. Zusammen mit anderen AECO-Mitgliedern und lokalen Organisationen setzt sich diese Initiative leidenschaftlich dafür ein, den Müll an den unberührten Stränden von Svalbard zu beseitigen. Jedes Jahr im Sommer werden spezielle Aufräumexpeditionen organisiert, bei denen Gäste aktiv mitwirken, um die Küsten von Plastik und Abfällen zu befreien.
- Bildung und Sensibilisierung: Das Unternehmen setzt auf die langfristige Wirkung von Polarbildung und glaubt an den Wert direkter Erlebnisse. Durch Landgänge, Outdoor-Aktivitäten, intensiven Kontakt mit der Tierwelt und Präsentationen an Bord bietet es Gästen einzigartige Einblicke in die Polarregionen. Nur wer diese Gebiete wirklich erlebt, kann sich für ihren Schutz einsetzen. Zudem teilen viele der Wissenschaftler, die ihre Forschung an Bord der Schiffe des Unternehmens durchführen, ihre faszinierendsten Ergebnisse direkt mit den Passagieren.
- Citizen-Science-Programme: Passagiere haben die Gelegenheit, an Bürgerwissenschaftsprojekten teilzunehmen, die direkt zur aktuellen Forschung in der Arktis und Antarktis beitragen. Mit Happywhale, zum Beispiel, können Gäste Fotos von Meeressäugern machen, um die Fotoidentifikation von Walen und Robben zu unterstützen. Hochwertige Bilder helfen, Fragen zur Population, Migration und Lebensdauer dieser Tiere zu beantworten.
- Unterstützung für die Polarforschung: Wissenschaft ist ein wesentlicher Bestandteil der Kultur und Geschichte des Anbieters. Aus diesem Grund unterstützt das Unternehmen mehrere bedeutende Projekte, die zur Erforschung und zum Schutz der Polarregionen beitragen:
- Arktisches Müllmonitoring: Der Expeditionsanbieter hilft dabei, Plastik und Mikroplastik in der Arktis zu dokumentieren und zu analysieren, indem es Wissenschaftler wie Wouter Jan Strietman bei seinem Arctic Litter Project der Wageningen University & Research unterstützt.
- Forschung zu invasiven Arten: Das Unternehmen ermöglicht Martine Van den Heuvel-Greve, einer Forscherin, die nicht-einheimische invasive Arten in der Arktis untersucht, ihre Forschung auf dem Schiff Plancius durchzuführen.
- Wissenschaftliche Ausrüstung: Durch die Bereitstellung von ARGO-Flößen, die wichtige Daten wie Wassertemperatur, Salinität und Druck messen, wird die wissenschaftliche Arbeit unterstützt, um die Auswirkungen des Klimawandels auf die Ozeane zu erfassen.
- Finanzielle Unterstützung für den Schutz der Polarregionen:
- Der Expeditionsanbieter engagiert sich für Umwelt- und Vogelschutzprogramme, darunter die Save the Albatross-Kampagne, die sich mit dem Schutz von Seevögeln vor Fischereigefahren beschäftigt. Als Partner von BirdLife International, trägt das Unternehmen dazu bei, die Biodiversität zu bewahren.
- Der Anbieter engagiert sich für Naturschutzprojekte, die Tourismus als Finanzierungsquelle für den Schutz wertvoller Ökosysteme nutzen. Als Partner von LT&C (Linking Tourism and Conservation) fördert es Initiativen, die zeigen, wie nachhaltiger Tourismus zum Erhalt geschützter Gebiete beitragen kann – sei es durch Bildung, finanzielle Unterstützung oder die Förderung nachhaltiger Praktiken vor Ort.
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