Atlantikküste, Regenwald und Flachlandgorillas

Waldelefanten an einsamen Stränden und Flusspferde in der Atlantikbrandung. Gorilla-Trekking zu Westlichen Flachlandgorillas im Loango-Nationalpark. Boots- und Kajaksafaris durch Lagunen und Mangroven. Regenwaldwanderungen auf den Spuren unhabituierter Gorillas und Schimpansen. Lederschildkröten, Graupapageien und Hornvögel entlang der Küste. Kleine Zeltcamps mit maximal acht Gästen mitten in der Wildnis.

Unsere Reisen nach Gabun

Regenwaldpfad zu Gabuns Gorillas

12-tägige Privatreise zu Flusspferden am Atlantik, dem 18-Kilometer-Waldtrail und habituierten Menschenaffen der Max-Planck-Forscher
zur Reise

Surfende Flusspferde an Gabuns wilder Küste

9-tägige Privatreise zu Waldelefanten am Atlantikstrand, unhabituierten Gorillas und nächtlichen Bootspirschen im Regenwald
zur Reise

WILDNIS ZWISCHEN REGENWALD UND ATLANTIK

Wo der Dschungel bis ans Meer reicht und Flusspferde durch die Brandung ziehen

inventias Gabun-Reisen konzentrieren sich auf den Loango-Nationalpark – ein Schutzgebiet, in dem Regenwald, Lagunen, Savannen und Strände dicht beieinanderliegen.

Das macht unsere Gabun-Reisen so besonders

  • Kleine Zeltcamps in unmittelbarer Nähe zu Regenwald, Lagune und Atlantik
  • Privatreisen für maximal acht Gäste
  • Unhabituierte Menschenaffen im Süden, habituierte Gorillas im Norden
  • Safari zu Fuß, per Kajak, Boot und Fahrzeug
  • Einblicke in die Menschenaffenforschung rund um Sette Cama und Yatouga

Gabun intensiv erleben: Reisen im Loango-Nationalpark

Im Süden des Loango-Nationalparks liegt Sette Cama zwischen der 50.000 Hektar großen Ndogo-Lagune – einem Labyrinth aus Mangroven und Inseln – und einer unbewohnten Atlantikküste. Weiter nördlich, rund um die Iguela-Lagune, öffnet sich der Regenwald zu weiten Savannen. So erleben Sie innerhalb eines Schutzgebiets sehr unterschiedliche Landschaften. Statt bei einer klassischen Gabun-Rundreise möglichst viele Stationen im Land zu verbinden, konzentrieren sich die inventia-Reisen auf den Loango-Nationalpark und seine unterschiedlichen Lebensräume.

Am frühen Morgen, wenn das erste Licht über den Atlantik fällt, kommen die Flusspferde von Loango aus ihren nächtlichen Weidegründen zurück – und laufen mitten durch die Brandung. Es ist einer der Momente, für die Reisende eigens vor Sonnenaufgang aufbrechen.

Die Tierwelt Loangos erleben Sie auf ganz unterschiedliche Weise. Je nachdem, was Wald, Küste und Lagune an diesem Tag zulassen, sind Sie zu Fuß, im Kajak, per Boot oder Fahrzeug unterwegs:

Zu Fuß durch Regenwald und entlang der Küste: Geführte Wanderungen von mehreren Stunden führen über Waldpfade und den unbewohnten Küstenstreifen. Gemeinsam mit dem Guide lesen Sie Fährten und Fraßspuren und achten auf Rufe und andere Zeichen der Tiere.

Im Kajak durch Mangroven und Salzmärsche: Ohne Motorengeräusch paddeln Sie dort, wo der Regenwald das Wasser berührt. Dabei können sich scheue Arten wie die Afrikanische Binsenralle zeigen, während aus dem umliegenden Wald die Rufe der Tiere zu hören sind.

Per Boot über Lagune und Fluss: Ndogo- und Iguela-Lagune werden vor allem auf dem Wasser erschlossen, ergänzt um nächtliche Bootsfahrten zur Beobachtung nachtaktiver Tiere.

Per Fahrzeug durch die Savanne: Im offeneren Norden Loangos führen Pirschfahrten durch die Graslandschaften rund um die Iguela-Lagune, unter anderem auf der Suche nach Waldelefanten und Rotbüffeln.

Gorilla-Trekking: von Sette Cama bis in den Norden Loangos

Sette Cama bildet den Ausgangspunkt für die Erkundungen am Südrand des Loango-Nationalparks. Auf Routen, die Süd- und Nord-Loango verbinden, führt der 18 Kilometer lange Sounga Trail zu Fuß durch den Regenwald. Nach Stunden im dichten Wald wartet am Ende des Pfads kein Geländewagen, sondern ein Boot, das über den Akaka-Fluss weiter in den Norden Loangos führt – hinaus in die offenen Grasländer an der Iguela-Lagune.

Der Unterschied zwischen Süden und Norden liegt vor allem darin, wie Sie den Gorillas begegnen:

Unhabituiert – Süden, Sette Cama: Westliche Flachlandgorillas und Schimpansen leben hier wild und sind an Menschen nicht gewöhnt; sie meiden in der Regel den direkten Kontakt. Auf den Wanderungen lassen sich ihre Fährten, Nester und Fraßspuren lesen, ergänzt um Kamerafallen, die dokumentieren, welche Tiere sich in der Region bewegen.

Habituiert – Norden, Yatouga-Projekt: Hier begleitet ein Forschungsteam des Max-Planck-Instituts eine Gorillagruppe, die über einen längeren Zeitraum schrittweise an die Anwesenheit von Menschen gewöhnt wurde. Früh am Morgen legt das Boot zum Yatouga-Habituierungsprojekt ab, bevor der Vormittag bei dieser wissenschaftlich begleiteten Gruppe beginnt – begrenzt auf vier Gäste pro Tag.

Wer beide Etappen verbindet, erlebt damit zwei sehr unterschiedliche Formen der Begegnung: die Spurensuche nach unhabituierten Menschenaffen im Süden und den wissenschaftlich begleiteten Besuch im Norden.

Beste Reisezeit für Gabun

Welche Reisezeit für Gabun am besten passt, hängt auch davon ab, welche Naturerlebnisse Sie besonders interessieren. Im Jahresverlauf ändern sich die Schwerpunkte:

Januar bis April – surfende Flusspferde: In dieser Zeit zeigen sich die Flusspferde am häufigsten am Strand, wenn sie im Morgengrauen durch die Atlantikbrandung von ihren nächtlichen Weidegründen zurückkehren.

Mai bis September – Trockenzeit: Die Trockenzeit bringt festeren Boden und erleichtert das Wandern.

August bis Oktober – Buckelwale: In diesen Monaten ziehen Buckelwale vor der Küste Loangos vorbei.

September – Frucht- und Brutzeit: Gegen Ende der Trockenzeit tragen die ersten Bäume der Küstensümpfe Früchte, was die Chancen auf Gorillas und Schimpansen rund um Sette Cama erhöht; gleichzeitig beginnt die Brutzeit vieler Vogelarten.

November bis Januar – Lederschildkröten: In diesen Monaten kommen Lederschildkröten zur Eiablage an die Küste. Ab Dezember beginnt die Zeit der Schlüpflinge.

Die Route in den Norden Loangos mit dem Besuch der habituierten Gorillagruppe wird von September bis April angeboten.

Gut vorbereitet für Ihren Urlaub in Gabun

Ausgangspunkt ist Libreville. Von dort führt die Anreise per Charterflug nach Gamba und anschließend über die Ndogo-Lagune weiter nach Sette Cama. Vor Ort erwartet Sie ein aktives Reiseprogramm mit langen Wegen zu Fuß, frühen Aufbrüchen und häufigem Wechsel zwischen Kajak, Boot und Regenwaldpfad – geführt von englischsprachigen, ortskundigen Guides. Unsere Gabun-Reisen sind Privatreisen für maximal acht Gäste und keine klassische Gruppenreise. Details zu Visum, Gelbfieberimpfung und weiteren Voraussetzungen finden Sie auf der jeweiligen Reiseseite, aktuelle Reise- und Sicherheitshinweise stellt das Auswärtige Amt bereit.

Häufige Fragen zu unseren Gabun-Reisen

Ist Gabun ein sicheres Reiseland?

Für Gabun veröffentlicht das Auswärtige Amt aktuelle Reise- und Sicherheitshinweise, die Sie bei der Reiseplanung und nochmals kurz vor Abreise prüfen sollten. Unter anderem weist es auf Kleinkriminalität in größeren Städten sowie auf eine eingeschränkte medizinische Versorgung besonders außerhalb der großen Städte hin. Die inventia-Reisen finden geführt statt: Ein Ansprechpartner erwartet Sie bereits am Flughafen in Libreville, das weitere Programm läuft mit ortskundigen Guides.

Was kostet eine Gabun-Reise mit inventia?

Unsere Gabun-Reisen sind Privatreisen für maximal acht Gäste – ein Grund, warum sich der Preis nicht mit einer klassischen Pauschalreise vergleichen lässt. Zum Leistungsumfang der aktuellen Reisen gehören unter anderem Charterflüge und Transfers, die Unterbringung in kleinen Zeltcamps, Vollverpflegung sowie ein umfangreiches Programm mit ortskundigen Guides. Den genauen Preis für Ihre Reise erstellen wir Ihnen gerne auf Anfrage.

Ist in Gabun Strandurlaub möglich?

Die Küste des Loango-Nationalparks ist kein klassischer Badeurlaub, sondern unbewohnte Wildnis: Waldelefanten ziehen zwischen Treibholz und Palmen entlang, Flusspferde laufen durch die Atlantikbrandung. Wer einsame Küsten mit Naturbeobachtungen verbinden möchte, erlebt den Atlantik hier auf eine ganz andere Weise als bei einem klassischen Strandurlaub.

Kann man das Land auf eigene Faust bereisen?

Individuelles Reisen ist grundsätzlich möglich, für die abgelegenen Regionen des Loango-Nationalparks ist jedoch eine entsprechende Organisation erforderlich. Bei den Inventia-Reisen sind Transfers, Charterflüge, Bootsfahrten, Unterkünfte und die Aktivitäten vor Ort bereits organisiert. Die Naturerlebnisse finden mit ortskundigen Guides statt – vom Regenwaldtrekking bis zu den Boots- und Kajaktouren.

Haben Sie noch Fragen zu unseren Gabun-Reisen?

einfach anrufen