Packeis, Eisbären und die legendäre Seefahrerroute

Eisbären auf treibenden Schollen und Narwale im spiegelglatten Wasser der Lancaster Sound. Zodiac-Landungen an abgelegenen, unberührten Stränden der Arktis. Inuit-Siedlungen zwischen Baffin Island und Grönland, wo Jäger von ihren Fahrten mit Robbenfleisch zurückkehren. Die Route der gescheiterten Franklin-Expedition, ihre Schiffswracks heute Fundstätten in der Tiefe der Victoria Strait. Riesige Eisberge, die aus arktischen Fjorden treiben, geformt vom Packeis und der arktischen Sonne. Moschusochsen, Rentiere und Polarfüchse auf den Tundraebenen der Bathurst-Insel. Expeditionsschiffe, die sich durch das Nordpolarmeer zwischen Kanada und Neufundland bewegen. Helikopter- und Zodiac-Ausflüge zu Gletscherzungen und Vogelfelsen, auf denen Dickschnabellummen und Eissturmvögel brüten.

Unsere Reisen zur Nordwestpassage

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22.691 €
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Nordwestpassage auf den Wasserwegen der Inuit

Expeditionskreuzfahrt zu den Kupferverarbeitern von Kugluktuk, durch die enge Bellot-Straße und zu Eisbären an der Eiskante
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22.495 €

Franklins Spur im Eislabyrinth der Nordwestpassage

Expeditionskreuzfahrt zum Eisfjord von Ilulissat, zu Walrossen vor Devon Island und den Gräbern von Beechey Island
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Nordwestpassage – Legendäre arktische Seeroute | Ultramarine

17-tägige Polarexpedition durch die Nordwestpassage mit Highlights der Geschichte auf Grönland und in der Arktis Kanadas
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Nordwestpassage: von Grönland bis Neufundland

14-tägige Polarexpedition durch die Nordwestpassage in der kanadischen Hocharktis, entlang der Baffininsel bis Neufundland und Labrador.
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WO DAS EIS DEN WEG BESTIMMT

Expedition durch die kanadische Arktis

Die Nordwestpassage verbindet als Seeweg durch den kanadisch-arktischen Archipel den Atlantischen mit dem Pazifischen Ozean. Anders als der Name vermuten lässt, handelt es sich nicht um eine einzelne, fest verlaufende Route, sondern um ein Netz aus Meerengen, Sunden und Kanälen zwischen Hunderten arktischer Inseln. Welcher dieser Wasserwege im Einzelfall befahrbar ist, hängt insbesondere von Eis- und Wetterbedingungen ab – und damit auch, welche Stationen eine Expeditionskreuzfahrt tatsächlich ansteuert.

Genau dieser Expeditionscharakter macht eine Reise durch die kanadische Arktis aus: Route und Tagesablauf bleiben flexibel und werden vom Expeditionsteam an die Bedingungen vor Ort angepasst. Die hier angebotenen Reisen erschließen vor allem die östlichen Abschnitte der Passage und verbinden diese auf mehreren Routen mit Westgrönland.

Was eine Reise durch die Nordwestpassage besonders macht:

  • Expeditionsreise durch ein Labyrinth aus Inseln, Meerengen, Packeis und Gletschern
  • Chancen auf Begegnungen mit Eisbären, Walrossen, Walen und Moschusochsen
  • Einblicke in das heutige Leben und die Kultur der Inuit
  • Historische Schauplätze der Franklin-Expedition und der ersten vollständigen Durchquerung mit einem Schiff durch Roald Amundsen
  • Zodiac-Fahrten und Landgänge, je nach Reise ergänzt durch Kajak- oder Helikopter-Ausflüge

Welche Route führt durch die Nordwestpassage?

Lancaster Sound, das östliche Tor der Passage. Pond Inlet und Devon Island. Die schmale Bellotstraße zwischen Somerset Island und der Boothia-Halbinsel. King William Island. Auf der Karte sind es Namen und Wasserwege – an Bord entscheidet das Eis, welcher davon tatsächlich Teil der Reise wird. Viele Routen führen durch diese Region und werden um Westgrönland mit dem zum UNESCO-Weltnaturerbe gehörenden Eisfjord von Ilulissat ergänzt.

Wer nach einer Reise durch die Nordwestpassage sucht, denkt oft an die vollständige Durchquerung zwischen Atlantik und Pazifik, wie sie Roald Amundsen zwischen 1903 und 1906 als Erstem mit einem Schiff gelang – eine Fahrt zwischen Grönland oder Island und Alaska, die mehrere Wochen dauert. inventia bietet derzeit Expeditionsreisen durch ausgewählte Abschnitte der Passage, Kombinationen mit Westgrönland sowie eine weiter südlich verlaufende Route über Baffin Island und Labrador bis Neufundland an. Die angebotenen Reisen dauern 14 bis 17 Tage und setzen unterschiedliche Schwerpunkte:

Inuit-Kultur zwischen Kanada und Grönland: Auf dem Weg von Kugluktuk nach Westgrönland stehen Wissen und Kultur der Inuit im Mittelpunkt, von der Kupferverarbeitung der Inuinnait bis zu den Gemeinden am Eisfjord von Ilulissat.

Auf den Spuren der Franklin-Expedition: Von Grönland aus geht es bis Beechey Island und zu den Vogelfelsen von Prince Leopold Island mit seinen großen Seevogelkolonien.

Baffin Islands wilde Ostküste: Diese Reise startet und endet in Reykjavík und führt unter anderem in den Sam-Ford-Fjord und den Icy Arm Fjord – zwei eindrucksvolle Fjordsysteme an der Ostküste von Baffin Island.

Entlang Grönlands, Baffin Islands und Labradors: Diese Route ergänzt das Angebot um eine Reise entlang der Westküste Grönlands, der Ostküste von Baffin Island und der Küste Labradors bis nach Neufundland – mit der UNESCO-Welterbestätte L’Anse aux Meadows, den Überresten einer nordischen Siedlung aus dem 11. Jahrhundert.

Natur, Kultur und Expeditionsabenteuer in der Nordwestpassage

Jenseits der Route selbst prägen drei Dinge den Charakter jeder Reise durch die kanadische Arktis: die Landschaft und ihre Tierwelt, die Begegnung mit den Menschen, die hier seit Jahrtausenden leben, und der Ablauf einer Expedition, der sich klassischen Kreuzfahrt-Mustern entzieht.

Eislandschaften und arktische Tierwelt

Packeis, treibende Eisberge und Gletscherzungen prägen das Landschaftsbild der Nordwestpassage. Vom Deck aus verändert sich die Szenerie immer wieder: offene Wasserflächen, treibendes Eis, dahinter die kargen Küsten der kanadischen Arktis. Mit etwas Glück zeigen sich Eisbären an der Eiskante, Walrosse und Robben an den Küsten oder Moschusochsen und Karibus in der Tundra. Auch verschiedene Walarten lassen sich in den arktischen Gewässern beobachten.

Begegnungen mit Inuit-Gemeinden

Die kanadische Arktis und Westgrönland sind seit Jahrtausenden Lebensraum indigener Gemeinschaften. Auf den inventia-Reisen ermöglichen Orte wie Cambridge Bay, Pond Inlet oder Kullorsuaq Einblicke in heutiges Leben und kulturelle Traditionen der Inuit. Bei mehreren Reisen sind Besuche in den Gemeinden fester Bestandteil des Programms.

Zodiac, Wanderungen und Expeditionsalltag

Zodiac-Fahrten und geführte Wanderungen zählen zu den typischen Aktivitäten, ergänzt je nach Route um Seekajak, Polar Plunge oder Helikopter-Flightseeing. An Bord vermitteln Vorträge des Expeditionsteams Hintergrundwissen zu Geologie, Geschichte und Tierwelt der Region.

Auf den Spuren von Franklin und Amundsen

1845 brach Sir John Franklin mit der HMS Erebus und der HMS Terror auf, um die Nordwestpassage zu durchqueren. Auf Beechey Island erinnern bis heute drei Gräber an Männer der Expedition, die bereits während der ersten Überwinterung starben. Im September 1846 wurden die Schiffe nordwestlich von King William Island vom Eis eingeschlossen und im April 1848 von der verbliebenen Besatzung aufgegeben. Keiner der 129 Expeditionsteilnehmer kehrte zurück. Erst 2014 wurde das Wrack der Erebus südlich von King William Island gefunden, 2016 folgte die Terror in der Terror Bay. Bei der Suche nach beiden Wracks spielte überliefertes Wissen der Inuit eine entscheidende Rolle.

Die erste vollständige Durchquerung mit einem Schiff gelang Roald Amundsen zwischen 1903 und 1906 mit der Gjøa. Auf dem Weg nach King William Island ankerte er bei Beechey Island und verbrachte anschließend zwei Winter in der Region. Im Austausch mit den Netsilik-Inuit lernte er unter anderem den Iglubau und übernahm arktische Kleidung und weitere an die Bedingungen angepasste Techniken.

Wann ist die beste Reisezeit für die Nordwestpassage?

Expeditionsreisen durch die Nordwestpassage finden im arktischen Sommer statt. Viele Reisen werden für August und September geplant, wenn die Eisbedingungen vergleichsweise günstig sind. Die Bedingungen unterscheiden sich jedoch je nach Wasserweg und von Jahr zu Jahr erheblich. Auch im Spätsommer ist eine vollständige Durchquerung nicht garantiert: Mehrjähriges Eis kann einzelne Engstellen blockieren. Gegen Ende der Saison werden die Nächte wieder dunkler – und mit etwas Glück erscheinen über dem Schiff die ersten Polarlichter.

Fragen und Antworten

Wo liegt die Nordwestpassage?

Die Nordwestpassage verläuft nördlich des amerikanischen Kontinents durch den kanadisch-arktischen Archipel und verbindet den Atlantischen mit dem Pazifischen Ozean. Sie führt durch zahlreiche Meerengen und zwischen Hunderten arktischer Inseln. Eine einzelne, fest definierte Route gibt es nicht.

Wie lange dauert eine Expedition?

Die hier angebotenen Expeditionsreisen dauern in der Regel 14 bis 17 Tage. Wer die komplette Durchquerung zwischen Atlantik und Pazifik bucht, muss deutlich mehr Zeit einplanen.

Kann man die komplette Nordwestpassage durchqueren?

Ja. Es gibt mehrwöchige Expeditionsreisen, die die gesamte Passage mit dem Schiff durchfahren. inventia bietet derzeit Reisen durch ausgewählte Abschnitte der Nordwestpassage und Kombinationen mit Westgrönland an. Zusätzlich führt eine der angebotenen Routen von Grönland über Baffin Island und Labrador bis nach Neufundland.

Was kostet eine Reise durch die Nordwestpassage?

Der Preis hängt unter anderem von Reisedauer, Route, Schiff und Kabinenkategorie ab. Die aktuellen Preise und Termine finden Sie bei den einzelnen Reisen oben auf dieser Seite. Gerne beraten wir Sie auch persönlich und helfen Ihnen dabei, die passende Nordwestpassage-Reise zu finden.

Wann ist die Nordwestpassage befahrbar?

Die besten Chancen auf befahrbare Wasserwege bestehen im arktischen Sommer, insbesondere im August und September. Welche Abschnitte tatsächlich passierbar sind, hängt jedoch von der jeweiligen Eislage ab und unterscheidet sich von Jahr zu Jahr. Auch im Spätsommer können einzelne Engstellen durch Eis blockiert sein.

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