Alles, was Sie über Polarlichter wissen müssen

Apr 7, 2024Allgemein

Einmal das Polarlicht sehen!

Eine Reise zu Nordlichtern zählt zu den meistgefragten Sehnsuchtszielen überhaupt und steht auf der Bucket list so vieler Menschen.

Täglich erreichen uns viele Anfragen zu Nordlichtern. Und wir stellen fest, dass viele Details über das tanzende Polarlicht nicht bekannt sind.

Damit Sie Ihre Traumreise zum Polarlicht perfekt planen können, haben wir die wichtigsten Fragen einmal zusammengestellt und beantwortet.

 

Was sind Polarlichter (auch: Nordlichter oder Aurora Borealis)

Was sind Nordlichter?

Aurora Borealis (Nordlicht) ist das wohl meist beliebte Naturschauspiel am Himmel. Für viele Menschen zählen sie zu einem Erlebnis, das sie unbedingt einmal erleben möchten.

Wenn alle Vorraussetzungen stimmen – und ein wenig Glück ist auch manchmal zusätzlich von Vorteil – sehen Sie sie am nächtlichen Polarhimmel in bunten Farben tanzen.

Mein Kunden berichten von unvergesslichen Momenten, wenn Sie sich gerade auf einer unserer beliebten Nordlicht-Reisen befinden.

Seien Sie die nächsten!

 

Wie entstehen Nordlichter?

Heute können die Nordlichter wissenschaftlich erklärt werden.

Unser nächster Stern, die Sonne, strahlt nicht nur Licht, sondern auch geladene Teilchen aus. Jede Stunde werden Milliarden Tonnen Plasma aus ihr herausgeschleudert. Diese Teilchen werden als Sonnenwind bezeichnet.

Der Sonnenwind hat eine immense Kraft. Er hat unser Sonnensystem über Milliarden von Jahren geprägt.

Kometen erhalten ihre beeindruckenden Schweife durch den Sonnenwind.

Der Planet Mars ist nicht durch ein Magnetfeld geschützt. Das liegt daran, dass der Sonnenwind die Atmosphäre des Planeten abgetragen hat und ihm damit die Fähigkeit genommen hat, Leben zu erhalten.

Das Magnetfeld des Planeten Erde (zwischen magnetischem Nord- und magnetischem Südpol) verhindert, dass die Teilchen des Sonnenwindes in die Nähe der Oberfläche gelangen. Aber der Sonnenwind formt das Magnetfeld zur Magnetosphäre, einem Schutzbereich um den Planeten.

Die elektrisch geladenen Teilchen des Sonnenwindes bringen ihr eigenes Magnetfeld mit. Diese treffen dann in 100 km Höhe auf die obere Erdatmoshphäre.

Aus diesem Grund sind die Nordlichter am häufigsten oberhalb (in der Antarktis natürlich analog unterhalb des Südpolarkreises als Aurora Australis) zu sehen.

Das Magnetfeld zieht den Elektronenstrom von der Sonne an die beiden Pole. Wenn der Strom geladener Teilchen von der Sonne auf die Magnetosphäre der Erde trifft, dehnt der entstehende Druck das Magnetfeld auf der Nachtseite des Globus wie ein Gummiband.

Das Feld dehnt sich und dehnt sich, bis es schnell wieder in seine ursprüngliche Form zurückspringt.

Dann katapultiert er die geladenen Teilchen in Richtung Nord- und Südpol, wodurch Polarlichter entstehen.

Die von der Sonne stammenden Teilchen dringen von den Magnetpolen im Norden und Süden in die Erdatmosphäre ein.

Die Bereiche um die Pole werden als Polarlicht-Ovale bezeichnet.

Und jetzt: Schauen, staunen und genießen!

Schöne Reise!

Tipp: Film im Planetarium Glas-Iglu

 

Wann scheinen Nordlichter?

Nordlichter scheinen in der nördlichen Hemisphäre zwischen Ende August bis ca. Anfang/Ende April.

Es müssen verschiedene Voraussetzungen erfüllt sein, um sie zu sehen:

  • Starke Sonnenwinde
  • Abgeschiedener Ort in der Wildnis
  • Freie Blick auf den Himmel (kein Wald)
  • Häufig gut auf einer weiten und freien Anhöhe
  • Keine Lichtverschmutzung durch künstliche Lichter (z. B. Städte, Häfen o.ä.)
  • Sternenklarer, wolkenfreier Himmel

Statistisch gesehen ist die beste Tageszeit für Nordlichter kurz vor Mitternacht.

Praktisch scheinen die Nordlichter auch in den Sommermonaten, können aber während der 24 Stunden Tageslicht nicht gesehen werden.

Wir bieten Nordlicht-Reisen nur im Winter an, wenn auch Schnee liegt. Ab ca. Mitte Dezember bis Anfang April liegt ausreichend Schnee in unseren Resorts, um auch Huskyschlitten- und Schneemobiltouren möglich zu machen.

Polarlichter werden selten gesichtet, wenn Sonnenflecken verschwinden, was manchmal jahrzehntelang der Fall ist.

Das letzte Mal war dies zu Beginn des 19. Jahrhunderts der Fall. Im Laufe von zwei Jahrzehnten wurden in ganz Europa nur einige wenige Polarlichtsichtungen registriert.

 

Wo scheinen Nordlichter?

Polarlichter der Nordhalbkugel: Aurora Borealis.

Polarlichter treten hauptsächlich nördlich des Nordpolarkreises im nordeuropäischen Sommer (zwischen Ende August und Anfang April) auf. Am häufigsten können sie nördlich des Nordpolarkreises auf 66° 33’ 11’‘ nördlicher Breite beobachtet werden. Von  hier an spricht man von der Arktis.

In Finnland treten statistisch gesehen die meisten Polarlichter im nördlichen Teil des Landes, in Lappland, auf. Wolken und Schneefall sowie das Licht von Siedlungen und Verkehr können die Sichtung von Polarlichtern behindern.

In Europa ist das in Finnisch- und Schwedisch-Lappland, in Nord-Norwegen, aber auch in Island und Grönland. Auch unsere Herbst- und Winterreisen nach Kanada und Alaska sind für Nordlicht-Sichtungen geeignet. 

Polarlichter der Südhalbkugel: Aurora Australis.

In der südlichen Hemisphäre treten Polarlichter analog zwischen Ende April und ca. August auf. Der Südpolarkreis auf der Südhalbkugel befindet sich auf halber Strecke der Antarktischen Halbinsel, 66° 33’ 11’‘ südlicher Breite. Da Reisen zur Antarktischen Halbinsel nur im antarktischen Sommer, also zwischen November und April stattfinden, bleibt das Himmelsschauspiel den wenigen überwinternden Mitarbeitern der ungefähr 90 Forschungsstationen in der Antarktis vorbehalten.

 

Wie sicher ist es, Polarlichter zu sehen?

Wir können nie mit Sicherheit sagen, ob Sie Nordlichter oder andere Naturphänomene am Himmel sehen werden. Eine Sichtung wird von so vielen Voraussetzungen beeinflusst, wie zum Beispiel magnetische Aktivität, die Stellung der Sonne, die Lichtverschmutzung und die Bewölkung am Himmel.

Verlassen Sie sich auf unsere Auswahl an Polarlicht-Unterkünften. Wir haben schon die besten für Sie herausgesucht:

 

Was bedeuten die unterschiedlichen Farben der Polarlichter?

Wie die Polarlichter aussehen, hängt davon ab, wo man sie sieht. Die Farbveränderungen verraten uns den schichtweisen Aufbau der Atmosphäre.

Das Licht der Polarlichter entsteht durch den Zusammenstoß der Teilchen des Sonnenwindes mit den Gasen unserer Atmosphäre.

Die Moleküle der Gase sind aufgeladen und leicht brennende Chemikalien leuchten in verschiedenen Farben.

Die häufigsten über dem Horizont sind blass und sehen ein wenig wie ein leuchtender Vorhang aus. Dann hilft es, Ihre Kamera zu nehmen. durch die Linse sehen Sie die bunten Farben der Lichter.

Wenn Sie aber direkt unter einem Vorhang stehen, erleben Sie die Lichter auf eine ganz andere Weise. Ein Teil des Vorhangs fällt zu Ihrer Linken und der andere Teil zu Ihrer Rechten. Es sieht so aus, als käme der Vorhang immer näher. Dies nennt man eine Korona.

Die Lichtkronen erstrecken sich in verschiedene Richtungen in den Himmel.

Nachdem die intensivsten Polarlichter vorüber sind, können Sie noch bis zu vier Stunden lang Polarlichter am Himmel beobachten.

Die Flammen eines Feuers helfen uns zu verstehen, warum Polarlichter unterschiedliche Farben annehmen: Die Farben der Flammen entstehen in ähnlichen Prozessen, je nach dem Material, das brennt.

Verschiedene Stoffe haben ihre eigenen charakteristischen Brennfarben. In ähnlicher Weise erzeugen die verschiedenen Gase der Atmosphäre die unterschiedlichen Farben eines Polarlichts.

Polarlichter haben verschiedene Farbschichten.

 

Die oberste Schicht ist rot, ab ca. 240 km Höhe, kommt sehr selten vor

Sie treten auf, wenn energiereiche, geladene Teilchen des Sonnenwinds auf die Erdatmosphäre treffen und mit Sauerstoffatomen in großer Höhe, typischerweise oberhalb von etwa 300 Kilometern, interagieren. Diese Höhe ist wichtig, da sie bestimmt, dass die ausgestrahlte Farbe aufgrund der atmosphärischen Zusammensetzung und der vorherrschenden physikalischen Bedingungen rot ist.

Die roten Polarlichter sind weniger häufig zu beobachten als die typischerweise grünen oder manchmal auch pinken oder violetten Lichter, weil die Bedingungen für die rote Emission seltener sind und oft eine größere Sonnenaktivität erfordern. Sie sind am besten während der Maxima des elfjährigen Sonnenzyklus zu sehen, wenn die Sonne die größte Aktivität aufweist.

Außerdem sind rote Polarlichter oft eher am Rand der üblichen Polarlichtzonen zu sehen, was bedeutet, dass sie in etwas südlicheren Breiten als die häufiger vorkommenden grünen Polarlichter auftreten können. Diese sind jedoch immer noch primär in den Polarregionen oder in der Nähe dieser Regionen sichtbar, insbesondere in Ländern wie Norwegen, Schweden, Finnland, Kanada und Alaska. Die beste Zeit, um rote Polarlichter zu beobachten, ist während der Monate um die Tagundnachtgleichen herum, also März und September, wenn die geomagnetische Aktivität oft erhöht ist.

 

Grüne Polarlichter scheinen bis 240 km Höhe und kommen am häufigsten vor

Grüne Polarlichter sind die häufigste und bekannteste Form der Aurora Borealis oder des Nordlichts, sowie der Aurora Australis oder des Südlichts. Diese grüne Farbe entsteht durch die Wechselwirkung von geladenen Teilchen aus dem Sonnenwind mit Sauerstoffmolekülen in einer Höhe von etwa 100 bis 300 Kilometern über der Erdoberfläche.

Die grünen Polarlichter können während des gesamten Jahres beobachtet werden, doch ihre Häufigkeit und Intensität hängen stark von der Sonnenaktivität ab, die etwa alle elf Jahre ihren Höhepunkt erreicht. Während dieser Maxima der Sonnenaktivität sind die Bedingungen ideal für das Auftreten von stärkeren und häufigeren Polarlichtern.

Zusätzlich sind grüne Polarlichter am besten während der Monate um die Äquinoktien herum zu sehen, also um den März und den September, wenn die geomagnetische Aktivität tendenziell höher ist. Dies liegt daran, dass die Ausrichtung der Erdachse zur Sonne die Interaktion zwischen Erdmagnetfeld und Sonnenwind begünstigt, was die Wahrscheinlichkeit und Stärke von geomagnetischen Stürmen erhöht.

In geografischer Hinsicht sind Polarlichter hauptsächlich in den Polarregionen zu sehen, einschließlich nördlicher Länder wie Norwegen, Schweden, Finnland, Kanada und Alaska sowie in südlicheren Regionen um die Antarktis. Aber während starker Sonnenstürme können sie auch in niedrigeren Breiten sichtbar sein.

 

Lila Polarlichter, scheinen oberhalb von 96,6 km und kommen recht häufig vor.

Lila Polarlichter sind eine besonders schöne und häufige Form der Polarlichter. Sie entstehen, wenn geladene Teilchen des Sonnenwinds auf Stickstoffmoleküle in der oberen Atmosphäre treffen. Dies passiert in höheren Höhenlagen als die grünen oder roten Polarlichter, oft über 100 Kilometern.

Die lila Farbe wird durch die spezifische Art der Energieübertragung von den Teilchen auf die Stickstoffatome hervorgerufen. Die Emission von lila Licht kann auch durch die Überlagerung von roten und blauen Wellenlängen entstehen, die zusammen diese einzigartige Farbe bilden.

Wie andere Polarlichtfarben treten lila Polarlichter am häufigsten während der Monate um die Tagundnachtgleichen herum, also im März und September, auf, wenn die geomagnetische Aktivität tendenziell höher ist. Sie sind auch während der Maxima des Sonnenzyklus, der etwa alle elf Jahre auftritt, häufiger zu beobachten.

Lila Polarlichter sind am besten in den Polarregionen zu sehen, können jedoch während besonders starker geomagnetischer Stürme auch in niedrigeren Breitengraden auftreten. Die Wahrscheinlichkeit, lila Polarlichter zu sehen, ist nachts am größten, wenn der Himmel dunkel genug ist, um die subtileren Farben hervorzuheben.

 

Die unterste Schicht ist blau und leuchtet unterhalb von 60 km und kommt sehr selten vor

Blaue Polarlichter sind eine weitere seltene Erscheinung des Aurora-Phänomens. Diese entstehen, wenn hochenergetische Teilchen aus dem Sonnenwind auf Sauerstoffatome in der unteren Ionosphäre, in Höhen von unter 60 Kilometern, treffen. Die blaue Farbe entsteht durch die spezifische Art der Energieübertragung bei diesen Kollisionen, die eine andere Lichtwellenlänge erzeugt als die typischen grünen oder roten Polarlichter.

Die blauen Polarlichter sind seltener als die grünen, weil die Bedingungen für ihre Entstehung – wie eine besonders hohe Energie der einfallenden Sonnenpartikel – weniger häufig sind. Zudem müssen die atmosphärischen Bedingungen genau passen, damit das blaue Licht nicht von höher liegenden grünen oder roten Emissionen überlagert wird.

Wie bei den roten Polarlichtern treten auch die blauen bevorzugt während Perioden starker Sonnenaktivität auf, besonders in den Jahren rund um das Maximum des etwa elfjährigen Sonnenzyklus. Beobachtungen von blauen Polarlichtern sind eher in den Polarregionen möglich, einschließlich der hohen nördlichen und südlichen Breitengrade, wo Polarlichter häufiger auftreten.

Optimale Beobachtungszeiten für blaue Polarlichter sind in den Monaten um die Äquinoktien – also März und September –, wenn die geomagnetische Aktivität oft ansteigt und die Nächte in den Polarregionen dunkel genug sind, um solche Lichterscheinungen wahrzunehmen.

Empfindliche Kameraobjektive können auch die Farbe Blau erkennen, die von ionisierten Stickstoffmolekülen erzeugt wird.

Manche Stürme erzeugen viel mehr als nur schöne Lichtspektakel: Ein magnetischer Sturm kann so stark sein, dass er die Strom- und Mobilfunknetze unterbricht.

 

Was kann ich tun, um meine Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, Nordlichter zu sehen??

Um ein Polarlicht zu sehen, begeben Sie sich am besten in ein offenes Gebiet, das so dunkel wie möglich ist. Sie sollten weit weg von Siedlungen und deren Lichtverschmutzung sein. Ein idealer Ort hat gute Sichtlinien zum nördlichen Horizont.

In Finnland ist eine kalte, klare Nacht eine gute Zeit, um bei Cola-Licht die beeindruckendsten Polarlichter zu beobachten. Man braucht viel Geduld und muss sich warm anziehen.

Insider-Tipp: Mit bloßem Auge können Sie die Nordlichter nicht immer gleich als solche am Himmel erkennen. Sie sehen eher einen weißen, leicht milchigen Streifen am Himmel. Und jetzt: Nehmen Sie Ihr Smartphone in die Hand und halten Sie es auf den Himmel, als wollten Sie ihn in einem Foto festhalten. Durch Ihr Display sehen Sie die Lichter nun tanzen.

Das menschliche Auge ist nicht sehr gut darin, verschiedene Farben in der Dunkelheit zu unterscheiden. Deshalb sehen die Nordlichter mit bloßem Auge blasser aus als auf Fotos.

Das Wetter hat keinen Einfluss auf die Häufigkeit der Polarlichter, aber da sie sehr hoch in der Atmosphäre entstehen, kann man sie bei bedecktem Himmel nicht sehen.

  • Je länger Sie bleiben, umso höher die Wahrscheinlichkeit
    • Wir empfehlen mindestens 4 Nächte
  • Buchen Sie eines unserer Iglu- und Glasdach-Chalet-Resorts
    • Der Nordlicht-Alarm weckt Sie, sobald Nordlichter am Himmel erscheinen
  • Manchmal scheinen die Nordlichter über Ihnen, doch Sie erkennen Sie nicht. Sie sehen aus wie ein Wolkenstreif oder „Chemtrail“ am klaren Nachthimmel. Nehmen Sie Ihre Smartphone und schauen Sie durch die Linse.

 

Wann ist der beste Reisemonat für Nordlichter?

Alle Jahreszeiten haben ihren Charme. Die zauberhafte Mitternachtssonne im Sommer, die großartige Laubfärbung “ruska” im Herbst, der blendend weiße Schnee unter Aurora Borealis und das Lichtspiel von “kaamos” im Winter. Jede Jahreszeit ist unterschiedlich – warum nicht sie alle erleben!

  • Im Dezember ist es tagsüber nahezu dunkel. Der Mond, die Sterne und die warme Beleuchtung der Nordlicht-Resorts werden durch die Reflektionen im Schnee verstärkt.
  • Ab dem ca. 20.12. (die längste Polarnacht des Jahres) herrscht Feiertagssaison in allen Nordlicht-Reisezielen. Die Resorts sind sehr geschmackvoll weihnachtlich dekoriert, für Familien mit Kindern werden Weihnachtsmannaktionen organisiert. Das ist jedoch auch die teuerste Zeit in Lappland, die absolut höchste Hochsaison mit den teuersten Preisen. Auch die Flüge von Helsinki zu den lappländischen Flughäfen sind auf Monate ausgebucht oder doppelt so teuer als in der normalen Saison. Weihnachten und Silvester werden besondere Gala-Menüs (Aufpreis) angeboten. Die Feiertagssaison geht bis zum 7.1.
  • Der Januar nach dem 8.1. ist normale Hochsaison. Die Tage sind nach wie vor sehr kurz und es dämmert lediglich einige Stunden. Bei klarem Himmel färbt sich der Himmel gegen Mittag ganz blau mit dem Mond im Zentrum.
  • Im Februar steigt die Sonne so langsam wieder über den Horizont. Je nachdem wie weit Sie sich oberhalb des Polarkreise befinden (je südlicher, desto eher)
  • Bis Ende März sind die Tage schon wieder recht lange hell. Eine ideale Reisezeit, um die lappländische Natur auch im Tageslicht zu erleben. Dazu moderate Preise in den Resorts und bei den Flügen.
  • Achtung: Wir empfehlen nicht in der Woche des chinesischen Neujahrsfestes zu reisen.

 

Wie lange sollten Sie bleiben?

Wir empfehlen Ihnen, mindestens 4 Nächte zu bleiben, um Ihre Chancen auf eine Polarlichtsichtung zu maximieren.

 

Die Nordlichter in der Mythologie

Schon vor Hunderten von Jahren zählten die Polarlichter zu einem geheimnisvollen Phänomen. Die Ureinwohner Lapplands, die Samen, bewunderten und fürchteten sie gleichermaßen, konnten sie sich den Mythos doch nicht wissenschaftlich erklären. Heute tauchen sie deshalb in vielen Legenden als Geisteswesen auf, die sich am Himmel bewegen.

Mal als Funken des Feuerfuchses, wenn er mit seinem Schwanz gegen eine Fjellspitze schlägt oder auch Reflektionen des Schutzschildes der mythischen Kriegerin Valkyrie.

Den flammenden Fuchs zu fangen, bedeutete die Erfüllung der eigenen Lebensziele, und jeder, der den Feuerfuchs fangen konnte, wurde reich und berühmt. Der Volksglaube besagt, dass ein gewöhnliches Fuchshaar, wenn es etwas berührt, ein Licht entzündet. Aber auch ohne Hitze ist dieser Glaube teilweise begründet. Das Fell eines Tieres ist in der Lage, statische Elektrizität zu speichern, die in trockener Luft Funken erzeugen kann. Aus diesem Grund sollen die Polarlichter, die am nördlichen Himmel zu sehen sind, vom Feuerfuchs erzeugt worden sein. Der Himmel leuchtete auf, wenn die Flanken des flammenden Fuchses die Bäume berührten oder wenn sein Schwanz über den Schnee strich.

Eine andere alte Sage besagt, dass die Polarlichter von einem im Nordpolarmeer lebenden Wal erzeugt werden. Seine haarigen Fellschuppen reflektieren das Licht der Sonne als flammende Lichter zurück in den Himmel.

Im alttestamentlichen Buch Hiob der Bibel wird die Geschichte des Fabelwesens Leviathan erzählt, das Feuer in den Himmel spuckt.

Im alten China glaubten die Menschen, dass Polarlichter der feurige Atem von Drachen sind.

Die Calevala, eine Sammlung epischer Gedichte aus dem 19. Jahrhundert, beschreibt auch das Phänomen der Polarlichter. Man sagt, sie seien die Tore des Nordens, weil sie wie Bögen geformt sind.

In Mittel- und Südeuropa sind Polarlichter sehr selten, weshalb ihre Sichtung mit himmlischen Omen für kommende Schrecken in Verbindung gebracht wurde.

Insbesondere rote Polarlichter sollten vor Kriegen und anderen zukünftigen Katastrophen warnen.

Viele alte Mythen sind im Laufe der Jahrhunderte verloren gegangen.

Doch das Polarlicht und der hohe Norden wecken auch heute noch die Neugier von Touristen, die nach Lappland reisen, um einen Blick auf das Nordlicht zu erhaschen.

 

Naturphänomen POLARNACHT

Polarnacht ist das Gegenteil der Mitternachtssonne (Weiße Nächte). Während die Sonne im Sommer 24 Stunden oberhalb des Polarkreises scheint, steigt sie im Winter nicht über 66’ 33’ und macht den Tag zur Nacht.

Die Tage sind im Winter also sehr kurz, es dämmert lediglich für ein paar Stunden. Bei klarem Himmel ist das Lichtspiel am Himmel (Blaue Stunde im Januar! <3) atemberaubend.

Unsere Nordlicht-Resorts und -Lodges setzen alles daran, Ihnen diese Zeit mit einer liebevollen Winter-Dekoration, einem flackernden Kaminfeuer und einer stimmungsvollen Beleuchtung angenehm und kuschelig zu machen.

 

Was ist das mystische KAAMOS?

“Kaamos” nennt man die mystische Zeit zwischen Dezember und Januar, wo die Sonne überhaupt nicht aufgeht. Es ist trotzdem hell von morgens 10 Uhr bis nachmittags 15 Uhr (die Helligkeit am Tag dauert ca. 5 Stunden). Der weiße Schnee trägt viel zur Helligkeit in dieser Zeit bei, und es ist auch die beste Zeit, Nordlichter sichten zu können. Kaamos ist die Zeit des phänomenalen arktischen Lichts, wenn der Himmel im Norden blau erscheint und Richtung Süden rot. Jeden Tag um ca. 2 Uhr nachmittags findet eine sogenannte “Blaue Stunde” statt, wenn alles, Himmel und Schnee mit eingeschlossen, für 15 Minuten blau erscheint. Dieses einmalige Naturschauspiel findet nur hier in der arktischen Gegend statt und kann sonst nirgendwo auf der Welt gefunden werden.

Insbesondere am Meer ist die Blaue Stunde besonders.

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Stephanie Gräf

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