Unsere Nordpol-Reisen

90° Nord. Der Nordpol. Wir sind auf dem Dach der Welt angekommen.

Der Nordpol ist DAS Sehnsuchtsziel eines jeden Aktivurlaubers, Abenteurers und Entdeckers.

Auf 90° nördlicher Breite treffen alle Längengrade aufeinander. Das Nordpolarmeer ist hier 4.087 m tief. Wohin Sie auch schauen – der Blick geht nach Süden. Über eine unendlich wirkende stille Wüste aus Schnee und Eis. Ein neuer Blick auf die Welt entsteht.

Der Nordpol befindet sich – im Gegensatz zum Südpol – nicht auf dem Festland, sondern auf einer 2 -3 Meter dicken schwimmenden Eisplatte. Deshalb ist die Antarktis ein Kontinent, die Arktis aber nicht. Vom 21. März bis 23. September geht die Sonne nicht unter und im restlichen Jahr nicht auf.

„Eine Reise auf das „Dach der Erde“ gehört für jeden, der es gemacht hat, zu den beeindruckendsten persönlichen Erfahrungen seines Lebens.“

Stephanie Gräf

Reiseexpertin, inventia | Reisen jenseits vom Mittelmaß

Unsere Reisen zum Nordpol

 

 

Es gibt genau zwei Möglichkeiten für eine Reise zum Nordpol.

Entscheiden Sie sich für die langsame und klimaneutrale Reise mit dem komfortablen Atomeisbrecher oder für die wesentlich kürzere Flugreise mit einer Übernachtung im Ice-Camp.

 

Blogartikel über den Nordpol & die Arktis:

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Das Nordpolarmeer: Der weiße Fleck am Ende der Welt

 
Das Ende der Welt ist weiß. Das nördliche Ende der Welt, um genau zu sein. Ein Tag dauert sechs Monate, eine Nacht auch. In dieser Zeit geht die Sonne entweder nicht unter oder gar nicht erst auf. Wir befinden uns auf dem Nordpolarmeer, den 14 Millionen km² großen Ozean, der den Nordpol umgibt. Das Nordpolarmeer hat viele Namen: Arktischer Ozean, Nördliches Eismeer oder kurz Arktik. Letzteres kommt übrigens aus dem Griechischen und bedeutet „Bär“. Das hat nichts mit dem Eisbär zu tun, sondern mit dem Sternbild „Großer Bär“. In der Antike lag die Gegend um den Nordpol nämlich unter diesem Sternbild.
Das Nordpolarmeer ist großflächig mit Eis bedeckt. Im Gegensatz zur Antarktis am Südpol befindet sich unter dem Eis kein Land, nur Wasser. An seiner tiefsten Stelle ist das Nordpolarmeer 5669 m tief. Nur drei bis fünf Monate im Jahr ist es schiffbar. Die angrenzenden Länder Russland, Alaska (USA), Kanada, Norwegen, Grönland (Dänemark) und Island nutzen in dieser Zeit entweder die Nordostpassage oder die Nordwestpassage für die Schifffahrt.
 
Das Nordpolarmeer gehörte lange Zeit zu einem der letzten „weißen Flecken“ unseres Planeten. Aufgrund der lebensfeindlichen Bedingungen war es nahezu unmöglich diese Gegend zu erforschen; zahlreiche Expeditionen scheiterten. Auch heute übt der nördlichste Ozean eine magische Anziehungskraft auf Abenteuersuchende aus. Wer eine solche Expedition wagt, stellt fest: Das Nordpolarmeer und seine Küsten stecken trotz der Abgeschiedenheit voller Leben.
 
Heute gibt es verschiedene Möglichkeiten, um die Faszination des Nordpolarmeers kennenzulernen. Eins haben sie alle gemeinsam: Wer einmal dort war, will wieder hin.

Artenvielfalt in einer der einsamsten Gegenden der Erde: dem Nordpolarmeer in der Arktis

Trotz der arktischen Kälte leben erstaunlich viele Tiere im Nordpolarmeer. So eignet sich eine Kreuzfahrt durch das Nordpolarmeer hervorragend, um verschiedene Wale zu beobachten: Fast alle Walarten kommen vor, seien es die großen Vertreter wie Blauwal oder Finnwal oder kleinere Zwergwale. Der Belugawal ist sogar noch in sehr nördlichen Regionen beheimatet.

Auch die Vogelwelt am Nordpolarmeer ist einzigartig. Bei einer Expeditionsfahrt haben Sie immer wieder die Möglichkeit, verschiedenste Vögel bei der Brut und Aufzucht ihrer Jungen zu beobachten.
Wenn Sie auf Ihrer Nordpolarmeer-Expedition an Banks Island vorbeikommen, haben Sie die Möglichkeit ein ganz besonderes Tier zu sehen: Dort findet die weltweit größte Population an Moschusochsen im Aulavik-Nationalpark ihren Lebensraum. Eine Begegnung mit diesen Tieren lässt Sie Jahrtausende in die Vergangenheit reisen: So urzeitlich wirken diese beeindruckenden Tiere in ihrer natürlichen Umgebung, weit entfernt von jeglicher Zivilisation.
 

Dann gibt es noch die Tiere, an die jeder beim Nordpol denkt: Robben, Walrosse, Rentiere und natürlich Eisbären. Mit etwas Glück haben Sie sogar die Möglichkeit, einem Eisbären aus sicherer Entfernung vom Schiff aus bei seiner Jagd zuzusehen.

 

Auf direktem Weg zum Nordpol

Einmal am nördlichsten Punkt der Erde stehen. Einmal im eiskalten Wasser am Nordpol baden. Wer diesen Wunsch hat, kann auf zwei Wegen dorthin gelangen: Mit dem Eisbrecher oder mit dem Flugzeug. Beides bleibt unvergesslich. Die Landschaft aus Packeis, dünnen Eisfeldern und offenem Wasser verändert sich ständig und ist jedes Mal einzigartig. Die Stille, die Weite, die besonderen Lichtverhältnisse: Diese Eindrücke werden Sie nie loslassen.

 
Das Ende der Welt ist weiß und kalt. Aber auch wunderschön und voller Leben.